Never trust a billionaire. Vor allem keinen woken Milliardären.

Vor einigen Monaten, es begann zu kriseln im Crypto Currency Sector. Im Juni, Terra Luna kollabierte. Ein Luna-Token, ironischerweise „stablecoin“ genannt, war gerade noch $80 wert und binnen einem Tag, es waren nur noch wenige cents. $40 Milliarden lösten sich in Luft auf.  Luna zog mit sich in den Abgrund einige andere Firmen, Celsius, Voyager, Three Arrows. Wer glaubte, dieses Erdbeben könnte den Crypto Sector „konsolidieren“, wurde jetzt noch mehr geschockt. Der Newsdienst Coindesk hat die Kryptobörse FTX platzen lassen, indem er Manipulationen offenlegte. Daraufhin brach der Preis des Tokens ein und es kam zum Bankrun. Der Zusammenbruch von FTX ist vergleichbar mit dem Lehman Brothers crash, und dürfte wohl das Vertrauen in Crypto schwer beschädigen. Kurz nach der Pleite wurde die Kryptobörse angeblich noch „gehackt“, wahrscheinlich vom Management selbst, und um $600 Millionen erleichtert.

Aber ich will niemanden hier mit den arkanen finanziellen Dingen langweilen, die dahinter stecken. Der FTX Kollaps hat profunde politische Implikationen, die ich finde in Germany’s mass media gar nicht vorkommen. Und so ich dachte, ich schreibe ein wenig darüber.

I didn’t know it’s so easy to hack $600m from a bankrupt company…

Miilliardenschwere Philanthropen spielen sich seit einigen Jahren auf als Retter der Welt. Sie beanspruchen unverhohlen eine Rolle als Lenker der Welt, obwohl sie von niemand gewählt wurden. Sie treffen sich mit den Mächtigen in Davos bei dem berüchtigten World Economic Forum, bei G20 Gipfeln und so weiter. Bill Gates, Jeff Bezos, Warren Buffett, Mark Zuckerberg, George Soros and so on. Und eben Sam Bankman-Fried, genannt SBF. Der CEO von FTX.

FTX wurde gegründet vor nur 3 Jahren von SBF, zusammen mit einigen anderen Firmen wie dem Hedge Fonds „Alameda Research“. Mit „Alameda Research“, den zuletzt seine Ex-Freundin leitete, er spekulierte sich das Kapital für seine eigene Kryptobörse zusammen. Mit 30 Jahren er spielte in der ersten Liga. In wenigen Jahren schaffte er es, FTX auf einen Marktwert von $30 Milliarden zu bringen. Crazy. Jeder normale Mensch, der nicht in der Finanzbranche arbeitet, weiss eigentlich instinktiv, das kann nur ein Schneeball-System sein. Aber die Finanzbranche ist dereguliert, FTX sitzt auf den noch mehr unregulierten Bahamas, und so sie konnten ihr Spiel spielen. Millionen Naive fallen darauf herein, ihr Geld bei FTX anzulegen, und bekommen fabelhafte Rendite mit dem Geld der nächsten Anleger. Ein uraltes Prinzip. Mit FTX veruntreute er Kundengelder und lieh sich Geld, das überwiegend mit dem Wert des FTX-Token FTT abgesichert wurde, und er fälschte Bilanzen.

Angeblich, SBF war ein junger Weltverbesserer, Vegan natürlich, ein Wuschelkopf in Shorts und T-Shirt mit einem ganz normalen Auto, und wollte nur etwas für eine bessere Welt tun. (Das $40 Millionen Penthouse auf den Bahamas und der Privatjet passen dazu vielleicht nicht so gut). Inzwischen ich glaube, Weltverbesserer sind meistens Leute, die später sehr viel Unheil anrichten. Sein Aufstieg begann angeblich mit einem Mittagessen bei einem Oxford-Professor namens William MacAskill, der Guru der „effective altruism“ Theorie. Er legte ihm nahe, sein Engagement für Tierschutz und Veganismus zu parken und lieber schwerreich zu werden, damit er Geld für die Weltverbesserung hat.

Diese „effective altruism“ fasziniert viele Schwerreiche, auch die kalifornische Öl-Erbin Aileen Getty, die mit ihrem „Climate Emergency Fund“ die deutschen Klima-Weltuntergangs-Sektierer finanziert, die sich in Deutschlands Großstädten an die Straßen kleben und Kunstwerke mit Tomatensoße bespritzen.

So, SBF entwickelte sich in schnellem Tempo zu einem Groß-Finanzierer für „progressive causes“, allen voran für Bidens Demokratische Partei. Mit $36 Millionen, er war der zweitwichtigste Spender (nach Soros) für die Demokraten in den Wahlen dieses Jahres. Im Februar wurde die FTX Foundation gegründet (Stiftungen sind ein wunderbares Instrument, Steuern zu vermeiden), und vergab gleich Finanzierungszusagen von $100 Millionen (mit Geld, was den FTX-Anlegern gehörte). $1 Milliarde sollten es jährlich werden in den nächsten Jahren. In einer geleakten Mail, er sagte darüber „it’s a dumb game we woke westerners play where we say all the right shibboleths and so everyone likes us.” Richtig erkannt. Spiele den woken Gutmenschen, und du hast freie Bahn.

So, in all den Lieblingsthemen der Linken und der Woken, Klima, Tierschutz, er war plötzlich ein wichtiger Geldgeber. Auch für die Ukraine hat er angeblich Senden eingesammelt, wahrscheinlich nichts davon kam an. Sogar eine $7.3 Millionen Wette, dass Donald Trump 2024 nicht Präsident wird, war dabei. Und natürlich, FTX nahm Lobby-Einfluss, den Crypto Sector nicht zu sehr zu regulieren.

Am gefährlichsten waren seine Spenden für „pandemic preparedness“ Initiativen – also Initiativen, die gerne öfter mal Lockdowns, Maskenpflichten, Impfzwänge und so weiter verhängen wollen. Sein Bruder Gabe gründete schnell eine nonprofit „Guarding Against Pandemics“.  “They have spent at least $70 million since October 2021 on research projects, campaign donations and other initiatives intended to improve biosecurity and prevent the next pandemic.”, so die Washington Post. Imagine that: Maßnahmen und Impfstoffe, die erwiesenermaßen nutzlos sind, deren Wirksamkeit nicht beweisbar ist, deren katastrophale Nebenwirkungen immer weniger geleugnet werden können – und dann kommt ein junger Milliardenbetrüger daher und gibt 70 Millionen, damit diese Verbrechen wiederholt werden können, und das ist dann „nonprofit“. Dieser pandemic-industrial complex gehört sicher zu den widerwärtigsten Begleiterscheinungen des ganzen Corona-Wahnsinns.

So, SBF ist jetzt pleite, sein Aufenthaltsort unbekannt. Irgendwann, sie werden ihn kriegen, und er wird in den Knast gehen müssen, egal wieviel er den Demokraten gespendet hat. Mitleid hat er nicht verdient. Vielleicht kann er noch Dinge erzählen, die auch andere in den Knast bringen werden.

So what about Crypto? Crypto ist nicht Crypto. Verwechseln Sie nicht Bitcoin mit den anderen Experimenten, die auch Crypto genannt werden, und noch weniger mit den jetzt diskutierten „Zentralbank-Digital-Währungen“. Die Idee von Bitcoin ist, Banken überflüssig zu machen, und wir alle können selbst Bank sein. Ein Bitcoin besitzt nur jemand, der den privaten Schlüssel dazu besitzt. Niemand anders kann mit Ihrem Bitcoin pleite gehen. Für viele Menschen, das ist alles etwas kompliziert, und so entstanden Kryptobörsen als, well, de facto Banken. Damit wurde die ursprüngliche Bitcoin-Idee allerdings pervertiert. Denn Banken machen, was Banken eben machen: sie wollen mit neuen „Finanzprodukten“ und Geschäftsmodellen Geld verdienen, zum Beispiel sie bieten Spekulationsmöglichkeiten mit Kryptowährungen an. Den Rest kennen Sie. Wenn Sie in Bitcoin investieren, weil Sie den Banken nicht vertrauen, sollten Sie Ihre Bitcoins nicht Banken anvertrauen

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2 Antworten zu Never trust a billionaire. Vor allem keinen woken Milliardären.

  1. Pingback: Never trust a billionaire. Vor allem keinen woken Milliardären. — sunflower22a | per5pektivenwechsel

  2. Pjotr Panini schreibt:

    Also bei aller Liebe!, das ist für jemanden aus der Branche einfach zu wirr geschrieben. Welcher German-ZwangsGEZ-consumer soll das kapieren? Zu sprunghaft, zu viele Themen und dann noch Baustellen wie dieser FluFake der – hier sinnlos- auch noch auf CognitveDissonanceTrigget macht wie Nazi Vorwürfe bei Ex NS Schreibtischtätern .
    Lassen Sie das weg, besser ein Thema besser recherchiert.
    War den Text versteht braucht ihn nicht

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