Summertime and the feeling is good

Endlich wieder Sommer. Die kalten Tage sind vorbei, das Lebensgefühl wird ein ganz anderes. Du musst dich nicht mehr in hundert Klamotten einschnüren. Im Sommer, ich ziehe am liebsten nur ein Kleidungsstück an. Ein schönes Kleid und nichts darunter. Damit kannst du alles machen. Ein seriöses Etuikleid für die Arbeit. Ein leichtes Kleid für die Freizeit. Wenn du es erotisch magst, nimm ein Kleid mit ein klein wenig Transparenz, oder etwas knapper geschnitten, it’s a lot of fun. Am meisten erotisch ist es mit einem Kleid aus Seide und es legt sich exakt an deinen Körper. Lehne dich ein wenig zurück, vielleicht du hast gerade harte Nippel, es ist ein Anblick der Leute völlig hypnotisieren kann.

Es ist ein schönes Gefühl von Freiheit, wenn du dich nicht einschnüren musst, wenn du Luft an dich heranlässt. Es gibt Menschen, die haben Angst vor diesem Gefühl. Manche Frauen tragen selbst im heißen Sommer immer Nylons, und immer BH. How terrible.

Und so wie das jedes Jahr so ist, so ist es auch jedes Jahr so, dass sich verklemmte Menschen darüber beschweren, wenn sich andere nicht so einpacken. Sehr bald werden wieder die Kolumnen erscheinen, das Geplapper stattfinden, dass hässliche Menschen ihre Haut zeigen, ihren dicken Bauch, ihre unrasierten Beine und so weiter. Diese Leute schreiben und reden nie über die schönen Menschen, die ihre elegante Schönheit zeigen, oder die normalen Menschen, die ihre normale Schönheit zeigen. Das sind aber die meisten. Sie schreiben immer nur über die hässlichen, und sie meinen damit: Verpackt euch, alles andere ist unsittlich. Aber hässliche Menschen gibt es zu jeder Jahreszeit, weil sie sich auch im Winter hässlich anziehen, keinen Wert auf Schönheit legen. In Germany viel mehr davon als in allen Ländern weiter südlich oder östlich. „Berliner Schlabberlook“, you know.

So, warum reden und schreiben diese verklemmten Leute nie über hässliche Menschen im Frühling, Herbst, Winter? Weil es geht ihnen gar nicht darum. Es geht ihnen um die Freiheit, die sich Menschen nehmen, sich nicht einzuschnüren, sondern ihre Körper zu spüren. Das ist gar nicht unbedingt immer erotisch, es ist einfach ein schönes Gefühl. Manche Frauen hassen mich, wenn ich in Besprechungen gehe ohne nylons, mit high heels, und manchmal die Schuhe ausziehe.  Den ganzen Tag high heels, that’s too much, und barfuß ist ein schönes Gefühl. No doubt, my feet are beautiful. Darauf achte ich. Immer schön lackierte nails. So why not? Sie können nichts sagen, denn du bist ihre Chefin. Aber sie hassen dich, wenn sie deine schönen Füße sehen, wenn sie sehen, wie du ihnen die Freiheit vorlebst, die sie sich nicht zutrauen. Aber heimlich, sie beneiden dich. Sie denken, du bist eine „Schlampe“, aber heimlich, tief in ihrem Inneren, sie wollen es auch sein.

Du kannst fast glauben, je mehr die Gesellschaft über alles redet was mit Sexualität zu tun hat, mit dem Verhältnis von Frauen zu Männern, desto weniger sie kann damit umgehen. Alles was damit zu tun hat, sogar ein natürliches Gefühl für deinen Körper, es wird tabuisiert, problematisiert, und am Ende es gibt einen gesellschaftlichen Code: Don’t do it.

My answer is: do it! More than ever. Don’t just dream it. Live your life before it’s over.

…and nothing underneath

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Die Regime-Change-Achse und der Groß-Inquisitor

I could not agree more.

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Mit den nächtlichen Luftschlägen von USA, Frankreich und Großbritannien auf syrische Ziele, die vermeintlich mit der Produktion von Chemiewaffen in Zusammenhang gebracht werden können, hat sich die Anzahl der völkerrechtswidrig kriegerisch betätigenden NATO-Mitglieder auf die Zahl Vier erhöht. Mit den USA, Frankreich und Großbritannien sind die Mächte beteiligt, die, wie im Falle Libyens, als die zentrale Achse des Regime-Change bezeichnet werden können. Mit der Türkei hat sich eine vierte Macht dazugesellt, die einen inneren Konflikt durch kriegerische Aktionen im Nachbarland lösen will. Die türkische Aggression gab als Grund die bloße Existenz der kurdischen Ethnie im Nachbarland an. Die anderen drei erzählten eine Geschichte, deren Faktizität nicht erwiesen ist. Reden wir nicht weiter von Werten. Reden wir von Macht und Raub.

Genau zu dem Zeitpunkt, als in Syrien die terroristischen Verbände so genannter „Rebellen“ vertrieben und eliminiert wurden, genau zu dem Zeitpunkt, an dem eine Perspektive für einen inner-syrischen Frieden entstanden…

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Moderne Sklaverei oder Moralimperialismus

Immer wieder liest man Horror-Berichte über „moderne Sklaverei“. 40 Millionen Sklaven weltweit gibt es, so behauptet es ein Bericht der „Walk Free Foundation“ und der Internationalen Arbeitsorganisation. Er wurde breit zitiert in Mainstream and Social Media, und natürlich, die Empörungsmaschine lief auf Hochtouren. Hinter der Walk Free Foundation steckt der australische Minen-Milliardär Andrew Forrest, ein Oligarch der wie Bill Gates, George Soros und andere meint, mit seinem vielen Geld jetzt Weltpolitik machen zu können.

Kaum jemand hat diesen Bericht und seine fragwürdigen Definitionen hinterfragt. Daniel Mügge ist einer der wenigen. Der Bericht verwendet einen Index, denn um ein Thema zum Thema zu machen, muss es messbar sein, wie es Bill Gates einmal sagte. Der Economist schreibt, it is based on shaky data, making the decision to “name and shame” the ten worst performers particularly unfair. Among the ten is Benin, where field studies and interviews with presumed victims suggest that slavery is far less common than the index claims. Brauchbare Daten gibt es nur für wenige Länder, nämlich 48 von 200, so werden in den meisten Ländern die Daten einfach geschätzt und extrapoliert aus Daten von Nachbarländern. Schon bei der ersten Auflage des Reports 2013 wurde diese willkürliche Zahlenbasis nur von wenigen scharf kritisiert, so Anne Gallagher.

Aber, Mr Forrest war erfolgreich. Within four years the work of Walk Free, despite continuing and vocal reservations over its quality, has become an official policy tool of the global agenda, sagt Mügge.

Elizabeth Faulkner hat jetzt die moral-imperialistische Natur dieser Berichte scharf kritisiert. Er ist voller kultureller Wertungen und Abwertungen, und so kommt natürlich heraus: alle sogenannten Kinderheiraten sind Sklaverei.  Aber es macht keinen Sinn, wenn man akzeptiert, „Kinder“ unter 18 haben Sex und sollten haben Zugang zu Verhütungsmitteln, wenn es schiefgeht sie sollten Kinder zur Adoption freigeben können – aber nicht heiraten dürfen, wenn sie das wollen. Und warum ist dann Zwangs-Schwangerschaft keine Sklaverei? Es gibt viele westliche Länder, die hier dazu sehr mittelalterliche Gesetze gegen Abtreibung haben, die Mr.Forrest aber nicht für Sklaverei hält.

Warum aber ist es keine Sklaverei, wenn Leute übel ausgebeutet werden und keine Möglichkeit haben, sich zu wehren, beispielsweise will sie „illegale Immigranten“ sind? Weil dann die westlichen Länder plötzlich ganz schlecht aussehen, und dann als Zentren der Sklaverei erscheinen. Oder reden wir über Australien, das Land des Mr.Forrest. Sie internieren alle „illegale Immigranten“ in der Insel Nauru, für viele Jahre, sie können die Insel nicht verlassen. Sklaverei? Nein, natürlich nicht. It is Australia, a civilized country.

Was ist mit America’s „non-compete laws“, die Arbeitnehmern verbieten, ihren Job zu kündigen? Auch keine Sklaverei? Was ist mit „globalen Wertschöpfungsketten“ westlicher Multinationals, die auf sklavereiähnliche Ausbeutung  in Bangladesh oder anderen Ländern setzen? Exportierte Sklaverei, if you want.

Und natürlich, Sexarbeiterinnen sind in den Wertungen dieses Reports immer „modern slaves“. Es gibt nach Meinung dieses Reports praktisch keine Sexarbeiterin, die keine Sklavin ist, ausser vielleicht die nebenberuflichen.  Diese „Opfer“ muss man dann retten. Was die rescue industry macht, habe ich auf diesem Blog schon oft beschrieben, zum Beispiel hier. The „war on sex trafficking“ is very much like the „war on drugs“: sie werfen Hunderttausende in den Knast und helfen niemand. Elizabeth Nolan Brown hat das auf Reason sehr  eindrucksvoll beschrieben.

Hektische Marktschreierei mit dem Begriff „Moderne Sklaverei“ schadet sehr oft den Betroffenen mehr als dass es hilft. Michael Dottridge war Direktor der NGO „Anti-Slavery International“  und erklärt hier, warum er inzwischen den Begriff ablehnt.

So let me conclude, ich sehe es genauso wie Michael Dottridge. Be careful of the philanthro-billionaires. Their agenda is not my agenda.

“Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.”

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Glücklich oder verklemmt

Sexuelle Selbstbestimmung scheint für viele Leute eine existenzielle Bedrohung zu sein. Ich werde nie verstehen warum. Aber, es ist offensichtlich so, warum auch immer. Überall auf der Welt wollen Herrschafts-Strukturen die Sexualität der Menschen kontrollieren, obwohl sie das für ihre Herrschaft eigentlich gar nicht benötigen. Eigentlich kannst du Menschen vermutlich sogar besser ausbeuten, wenn du ihnen ihren Sex lässt, denn das kostet dich eigentlich nichts. However, es ist nicht so.

No surprise, God’s own country, the USA, is among the most crazy nations in the world when it comes to that. Wenn du nur eine Woche lang etwas intensiver verfolgst was passiert in der US Politik, du kannst schnell glauben du bist im Mittelalter. Nein, nicht wegen Trump. Ich finde es eigentlich wunderbar, dass jetzt Pornostars und frühere Playmates in die Öffentlichkeit gehen und von ihren Affären mit Trump berichten. Es zeigt wunderbar, wie verlogen die Moralprediger der Republikaner sind. So wie der fundamentalistisch-christliche Anti-Abtreibungs-Kongressabgeordnete, der seine Geliebte zur Abtreibung erpressen wollte.

Mehr oder weniger jede Woche, irgendein verrückter Politiker – oder auch Politikerin – schlägt einen noch verrückteren Vorschlag vor, gegen Abtreibung, gegen Homosexuelle, gegen Sexarbeiterinnen, gegen Erotik. Die Stadtverwaltung New Orleans will Stripteaselokale massiv zurückdrängen und ihren Vergnügungsdistrikt langweilig machen. Zufällig, es ist ihre touristische Hauptattraktion, but who cares. In Utah, a dreadful shithole full of idiots, beide Kammern des Parlaments haben einstimmig eine Resolution beschlossen, in der sie eine Public Health Crisis verkünden – wegen der Ausbreitung von Pornographie! Floridas Parlament beschliesst den gleichen Schwachsinn – und lehnt in der selben Sitzung ein Verbot von Sturmgewehren ab.  Mississippis Governor hat Abtreibungen jetzt praktisch ganz verboten – dieses langweilige shithole ist übrigens der Staat mit der höchsten Kindersterblichkeit und der schlechtesten Kinder- und Frauen-Gesundheit in USA. Kein Zufall.  They are all mad.

Ja, es ist nicht nur so in USA. Schweden lässt sich auch ständig neues einfallen, um Sexarbeiterinnen zu kriminalisieren, aber nicht unter religiösen sondern feministischen Vorzeichen. Feministischer Fundamentalismus ist auch eine Religion, die Menschen kontrollieren will. Polen will Abtreibungen praktisch ganz verbieten. Die Deutschen meinen, es sei eine Straftat, nur darüber zu informieren, welche Ärzte eine Abtreibung machen. Und so weiter. Crazy. Aber es ist ermutigend dass sich anscheinend neuer Widerstand regt. America’s Jugend marschiert gegen die Waffenlobby, Vote Them out! Ist der Kampfruf – und die Waffenverrückten sind meist identisch mit den Verklemmten.

In Polen, es gibt wunderbare Demos der Frauen gegen das geplante Abtreibungsverbot. Schon einmal, die PiS-Partei musste vor einigen Jahren aufgeben mit dem Plan. Es sieht so aus, als würden sie erkennen, dass es auch diesmal besser ist, nichts zu tun. We are the granddaughters of the witches you could not burn, what a wonderful poster.

Even in US politics, there are positive surprises. Jessica Farrar, eine Abgeordnete im Texas-Staatsparlament hat jetzt mit einem Gesetzentwurf den Männern gezeigt, was ihre ständigen neuen Attacken auf Frauen bedeuten. Sie hat vorgeschlagen, $100 Geldstrafe für Männer jedesmal wenn sie masturbieren. 24 Stunden Wartefrist für Viagra, und so weiter.

Das Leben kann so viel angenehmer sein, wenn du deine Sexualität unbefangen erfahren und erleben kannst, und genießen kannst, ohne dass dir ständig jemand Vorschriften macht oder dir erzählt, dass Sexualität Sünde ist. Ich habe jetzt einen Film gesehen, der das wunderbar zeigt. „Venus – Nackte Wahrheiten“ der dänischen Filmemacherinnen Lea Glob und Mette Carla Albrechtsen. Sie planen einen Erotikfilm und machen dazu einen offenen Casting-Call. Junge Frauen sind aufgerufen, ganz offen über ihren Körper, ihre sexuellen Erfahrungen und Wünsche zu sprechen. Rund hundert Frauen melden sich. Schaut euch diesen Film in der arte mediathek an, es lohnt sich.

https://www.arte.tv/player/v3/index.php?json_url=https%3A%2F%2Fapi.arte.tv%2Fapi%2Fplayer%2Fv1%2Fconfig%2Fde%2F072443-000-A%3Fautostart%3D1%26lifeCycle%3D1&lang=de_DE&embed=1&mute=0

„Eine faszinierende Entdeckungsreise in das intime Selbstverständnis junger Frauen von heute…. Die interviewten Frauen öffnen sich nach und nach. Eine sehr schüchterne Frau erzählt von der Situation, in der sie zwei Männern beim Sex zuzusehen konnte und wie es sie erregte; eine andere davon, wie schwierig es für sie ist, sich einem Mann zu unterwerfen. Eine immer wiederkehrende Quelle der Frustration ist, dass Frauen zugleich unschuldig und leidenschaftlich sein sollen – eine fast unmögliche Mischung.“

Absolutely. Zuerst ich dachte,  80 Minuten von diesem sehr ruhigen Film sind zu lang, da schläfst du ein. Überhaupt nicht. Weil er so authentisch ist, so ehrlich, es ist so faszinierend. Und am Ende, einige der Ladies genießen es richtig, sich vor der Kamera nackt auszuziehen.

Man kann neidisch sein auf Dänemark, so etwas sollte überall möglich sein. No surprise dass das Land immer wieder als das glücklichste der Welt bezeichnet wird. Verklemmte Menschen können nicht glücklich sein.

Make life beautiful again

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Ich gehöre nicht dazu

Jetzt habt ihr wieder eine Regierung. Wie beruhigend. Kaum steht sie, beginnt sie wieder eine Diskussion, wer gehört zu Deutschland und wer nicht. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, meint der neue Innenminister. Die Kanzlerin meint, er gehört dazu.

Are you crazy? Nein, ich weiß nicht ob der Islam zu Deutschland gehört. Das müsst ihr wissen. Ich weiß nicht einmal ob ich dazugehöre. Ich bin die privilegierteste aller Immigrantinnen. Ich bin keine Muslima, ich bin nicht im Schlauchboot aus Afrika gekommen sondern in der Lufthansa Business Class aus America. Deutscher Pass schon in der Tasche, seit Geburt. Arbeitsvertrag schon unterschrieben, die Firma hat dir schon die Wohnung ausgesucht. Welcome to Germany. Obwohl in der Firma English gesprochen wird, ich habe es geschafft nach wenigen Jahren fast akzentfrei Deutsch zu sprechen, and I tell you that’s a hell of a lot of effort.

Ich wollte dazu gehören, in den George W. Bush years ich wollte Deutsche sein und nicht Amerikanerin. So, es war eine sehr traurige Erfahrung, es geht nicht. Wenn deine beste Freundin ohne einen bösen Gedanken „bei euch“ sagt und meint nicht meine WG sondern….the United States of America. Sie hat nicht verstanden warum mir die Tränen kamen.

Ich habe das aufgegeben. I will never be proper German. Manchmal, ich benutze absichtlich amerikanischen Akzent, bemühe mich nicht mehr um perfektes Deutsch. Wenn schon ich es nicht kann, wie kann es dann jemand mit anderem Hintergrund?  Aber, meine Frage, was habt ihr davon? Warum seid ihr so eine exclusive Nation? Es geht nicht um formalen Status. Es geht um das Gefühl, das ihr den Menschen gebt, die zu euch kommen. Ich fühle, ich gehöre nicht dazu, no matter how hard I try. So ich habe es aufgegeben. I am now again proud to be American. Nicht zu glauben, aber es ist so. Weil es Mist ist, wenn du nicht  Amerikanerin sein willst und nicht Deutsche werden kannst. So, I am using my German passport to travel abroad. You are way more popular than Americans. Fine for me when people believe I am German. But deep in my heart, I have given up.

 

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Women will liberate Palestine

Der Kampf des palästinensischen Volkes um sein Überleben, um seine Rechte, um seine Selbstbestimmung wird immer mehr geprägt von Frauen. Die junge Ahed Tamimi, die die tagtägliche Gewalt der Besatzung nicht mehr erträgt und sich wehrt. Die Abgeordnete Khalida Jarrar, die das tut wofür sie gewählt wurde und dafür in israelischer Haft sitzt. Die Anwältin Shireen Issawi, die wegen der Verteidigung politischer Gefangenen von der Kolonialmacht selbst zur politischen Gefangenen gemacht wurde. Die Dichterin Dareen Tatour, die wegen eines Gedichts in das Gefängnis geworfen wurde. Rasmea Odeh, die aus den USA rausgeworfen wurde weil sie sich als Palästinenserin für Palästina engagiert. I have portrayed these wonderful women all here in this blog.

Frauen bestimmen heute den palästinensischen Widerstand. Es mag überraschend sein. Ein überwiegend muslimisches Volk, geprägt von männlichen Helden im Widerstand, in einer Hälfte unter dem Regime der islamistischen Hamas im Gazastreifen. Auch dort Frauen finden ihren Weg. Sie machen Frauenfilmfestivals,   sie gehen ihren Weg in eine Zukunft und schaffen Hoffnung wo es keine Hoffnung gibt, see here. Sie machen palästinensische Mode, really great stuff, you will never read about it in Vogue.

Palestine Square hat jetzt ein web feature publiziert “Palestinian Women – Shared Struggle, Diverse Experiences”. Articles aus 25 Jahren, über das Entstehen einer palästinensischen Frauenbewegung vor 100 Jahren, über Frauen als Bewahrer der nationalen Geschichte und Erinnerung, über die Emanzipation durch Lohnarbeit, über Frauen im Widerstand gegen die koloniale Besatzung, über die Gewalt gegen Frauen in israelischer Haft, und vieles mehr.

I know it is a long read. Have a look at it, if you want to know more about the realities of Palestine and Palestinian women without having to rely on the distorted Western media outlets. When it comes to Palestine, you cannot trust Western media, no matter whether they are “progressive” or “right wing”. Look at Palestinian women through their own accounts.

Frei verfügbar für den ganzen Monat März hier. Have a look at it, I would really love you for doing so. Download it for later if you have no time now. Please. Thank you so much.

 

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Kopfgeld

Muss man sich eigentlich alles bieten lassen?  Alle Welt redet von Trump, von (schon wieder) Berlusconi, von anderen Idioten an der Spitze von Regierungen. Aber, der schlimmste von allen ist Duterte aus den Philippinen. Das ist weit weg, und nur ein armes Entwicklungsland, also nicht so interessant. Aber es war mal eine Demokratie, das haben sie sich mal hart erkämpft gegen einen Diktator namens Marcos. Und jetzt, das Land wird regiert von einem Kriminellen und Wahnsinnigen. Er prahlt offen damit, schon Morde begangen zu haben. Demokratisch gewählt haben sie ihn.

Dieser Verbrecher hat jetzt neue Standards gesetzt: er befiehlt Soldaten, gefangene Guerillakämpferinnen „in die Vagina zu schießen, damit sie nutzlos werden“.

Dieses Schwein hat schon öfter solche Sachen gesagt, und genau deshalb viele Männer haben ihn wohl gewählt. Wegen mindestens 4000 Toten in seinem „Krieg gegen Drogen“ ermittelt inzwischen der International Criminal Court. Er hat praktisch dazu aufgerufen, alle umzubringen, die man für Drogenhändler hält.

Seine neueste Schweinerei:  er verspricht jedem Soldaten, der einen kommunistischen Guerilla umbringt, 25000 Pesos Kopfgeld. Das sind  390 Euro.

You know what? Wie wäre es mit einem Kopfgeld für Duterte? Natürlich nicht nur 390 Euro. 390,000 Euro wären angemessen. Warum lassen wir uns solche Verbrecher bieten? Wenn diese Typen alle Regeln brechen, warum wir halten uns an die Regeln? Mr George Soros, the speculator-turned-philanthropist, should put out 390,000 or 3.9 million for anybody killing Duterte. There are many skilled killers out there who could do it. Duterte’s followers could not even complain, it would be their style of solving problems.

Es muss nicht Soros sein. Es gibt sehr viele Philanthropisten. Wenn sie es nicht tun, I’ll do it. I will pay 3900 Euros to anybody killing Duterte. Shoot him in the ass, a dozen times, to render him useless.

I’d love to kill this guy

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