Smile

Wie ich sie hasse, die ganz frühen Flüge. Wenn du vor 5 Uhr aus dem Bett kriechst, halbwach und orientierungslos durch die Wohnung irrst, ratlos vor dem Kleiderschrank stehst, was soll ich denn anziehen, alles mögliche wieder mal fast vergessen hättest…

Eigentlich bin ich  selten wirklich mies gelaunt. Vor 5 Uhr aufstehen müssen ist die beste Chance, mich dazu zu bekommen. Wenn dann nur eine Sache schiefgeht, werde ich unausstehlich.

So zum Beispiel das vergessene elende „Anschlussticket“ für die entlegene Tarifzone, in der der Flughafen Schönefeld liegt. Dafür sollst du jetzt als Schwarzfahrerin blechen. Genauer gesagt hast du das elende Ticket, aber es leider nicht gestempelt.

Ich bin so schlecht drauf, dass ich einen Schreikrampf kriege. Madame Zugbegleiterin bekommt fast einen Schock, ich eigentlich über mich selbst auch, und sie verschwindet wortlos.

Oh welch ein Stress mitten in der Nacht.

Und dann dieser Typ.

Er verfolgt mich geradezu. Oder ich ihn. Immer ist er direkt vor mir. Beim Security Check. Direkt vor mir. Sein umständliches Gefummel verzögert alles, überall kommt noch irgendwas Metallisches raus. Er braucht doppelt so lang wie andere. Wie ich das hasse. Aber ich bin so früh die ideale Kandidatin für genau dasselbe.

Beim Einsteigen taucht er wie aus dem Nichts auf, wieder vor mir. Bestimmt so ein Hipstertyp. Ich male mir im Halbschlaf aus was er für ein Ekel sein muss. Er nervt. Zum Glück hat er keinen Bart.

Ich falle fast in Ohnmacht. Er sitzt neben mir. Ich bin sicher, noch grimmiger als ich kann man gar nicht blicken. Wahrscheinlich beginnt gleich der Territorialkampf um jeden Zentimeter Platz. Er ist bestimmt ein totaler Egoist, breitet sich aus, rückt mir auf die Pelle. Ich kenne solche Typen. Dir zeig ichs.

Stattdessen bin ich es, die beim verschlafenen Versuch die Tasche zu verstauen ihm den Ellenbogen reinrammt. Bevor mein innerer Entscheidungsprozess abgeschlossen ist, wie ich mich auf die knappest mögliche Weise entschuldige, lächelt er mich an, das macht doch gar nichts, kann ich Ihnen helfen. I am disarmed. What a charming smile.

Mit einem Mal bin ich wach, und die Tiefkühl-Laune ist wie verflogen. Wie schnell das geht, ich staune. Auf die allercharmanteste Weise entschuldige ich mich, freue mich dass er sich darüber freut, und insgeheim genieße ich dass er mich bewundernd ansieht während ich im Flug eindöse und er denkt, ich schlafe tief. Irgendwann merkt er dass ich die Augen halb geöffnet habe und ihn dabei beobachte wie er mich beobachtet.

He is embarrassed. Aber jetzt bin ich dran, mit dem freundlichsten Kichern  der Welt sage ich, alles okay, freut mich dass Sie mich interessanter finden als Ihre Zeitung.

Nach der Landung wünschen wir uns einen schönen Tag in Brüssel, und insgeheim hoffe ich, dass er denselben Rückflug hat.

What one single charming smile can do. Thank you so much stranger. You made my day.

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Fremde Federn: Absinth

Absinth. Eine unangenehme Flüssigkeit. Einmal probiert, das reicht. Ich brauche sowas nicht. Aber eigentlich geht es bei Absinth, diesem lange verbotenen Teufelszeug, gar nicht um den Stoff selbst. 1797 wurde er erfunden, von einem gewissen Pierre Ordinaire. Aber ordinaire ist der Stoff nicht, überhaupt nicht. Rund um den Absinth gab es um 1880-1910, in der Belle Epoque, eine faszinierende Subkultur. Vincent van Gogh, Oscar Wilde, Charles Baudelaire, Guy de Maupassant und viele andere waren dem Absinth verfallen. Der Stoff wurde in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg verboten, weil man eigentlich diese Subkultur treffen wollte. Wie so oft, wenn es um Verbote geht.

Der Blog von Billie Rosie beschreibt das wunderschön.

It seems that as human beings, many of us, are engaged on a quest to find other realities. Hashish, extacy, magic mushrooms, vague 21st century, designer drugs that I don’t have a clue about. The Victorians had their drugs of choice too, in particular, absinthe. It has the colour of a vibrant green; it was named by those who used absinthe as la fee verte. The green fairy.

absinthe drinker Viktor Oliva

Angeblich wird man von dem hochprozentigen Stoff schnell betrunken – kein Wunder – aber anders betrunken, man kann angeblich noch klar denken – und kommt dennoch auf absurde Ideen.“ a weird kind of drunkenness, with a bizarre clarity of thought.“

“The “ritual” is important – it’s part of the fascination of absinthe. No other drink is traditionally consumed with such a carefully calibrated kind of ceremony. It’s part of what lends absinthe its drug-like allure (for instance, one talks about the dose of absinthe in the glass, a term you’d never use with whisky or brandy). From all historical evidence, it seems that absinthe was almost always drunk like this – even the poorest working man, in the roughest bar or café, would prepare his absinthe slowly and carefully.

So wenig ich den Stoff selbst mag, so sehr fasziniert mich diese Subkultur. Auch wenn das moderne Revival in bestimmten angesagten Kneipen aufgesetzt wird und meist eine andere Szene Leute anzieht.

absinthe 2 Henri Privat-Livemont's 1896 poster

The legacy of absinthe as a mysterious, addictive, and mind-altering drink continues to this day. Though its psychoactive effects and chemical makeup are contested, its cultural impact is not.

Billierosies Blog – ein sehr ästhetischer Text.

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What’s the point of blogging?

Das halbe Jahr ist schon wieder vorbei. Time flies, faster than ever, so it seems. Das sind immer so Zeitpunkte wo du dich fragst, wie weiter, was machst du künftig anders.

In letzter Zeit frage ich mich manchmal, warum mache ich diese ganze Bloggerei. Zweieinhalb Jahre mache ich das jetzt schon.

Nein, ich habe nicht die Lust verloren. Natürlich macht es noch Spaß, sonst würde ich sofort aufhören. Auch wenn ich ein schlechtes Gefühl gegenüber meiner treuen Leserschaft hätte.

Auch wenn ich die Blogs anderer ansehe, die ich gerne lese…nach zwei, drei Jahren…irgendwie stellt sich häufiger ein déja vu Moment ein. Ist es nicht immer wieder dasselbe? Manche haben früher täglich gebloggt, dann werden die Abstände seltener, die Texte kürzer und oberflächlicher. Kann das überhaupt anders sein? Wird das bei mir irgendwann auch so? Soll man nicht aufhören, bevor es langweilig wird?

Ich weiß es nicht.

Ist dieser Blog noch interessant?

Warum schauen eigentlich immer wieder so viele Menschen auf meinem unbedeutenden Blog vorbei? No idea.

Aber ich würde mich freuen, wenn ihr mir mal sagen würdet, ob ihr es eigentlich vermissen würdet, wenn ich diesen Blog nicht weitermache. Was euch gefällt, was euch nicht gefällt, was euch interessiert und was euch nicht interessiert.

Sunflower wünscht euch einen sonnigen Tag und ist neugierig was ihr mir vielleicht zu sagen habt.

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Discoveries about love in the Sauerland

Continued from here

Nach einer wunderschönen Nacht wundert sich Lucy am nächsten Morgen darüber wie sie plötzlich eine Frau, eine gute Freundin erotisch attraktiv findet, sich geradezu in sie verliebt. Sie ist geradezu verkatert. So etwas hat sie früher nie zugelassen. Heute lässt sie es zu, einfach so, ohne Hemmungen, ohne schlechtes Gewissen, und wundert sich selbst darüber. Das Gewitter, dieses Gefühl aufeinander angewiesen zu sein, diese innige Umarmung…

Sie ist glücklich verheiratet, mit einem Mann, und das will sie bleiben. Was bedeutet das? Soll sie ihm das erzählen? Soll es eine heimliche Affäre bleiben? Eine Affäre mit einer Frau, wie wird er darauf reagieren? Sehr schwere Frage. Wie geht er damit um, kommt er damit klar? Es ist ja doch was anderes als eine Affäre mit einem Mann, aber vielleicht auch nicht….sie kann sich nicht entscheiden. Oh Gott, was habe ich getan? Und wir beide –  Wollen wir öfter erotische Nähe haben? Was macht das aus unserer Freundschaft?

Ach, wie kompliziert. Man hört ja immer wieder, wenn gute eine Frau und ein Mann gute Freunde sind und die Freundschaft wird irgendwann erotisch, dann wird daraus entweder eine Beziehung oder es ist aus mit der Freundschaft, aber es wird nie wieder so wie es war. Ich kenne das auch, genau so.

Aber wir beschließen, bei uns ist das anders. Wir bleiben kind of best friends forever, und wenn es mal erotisch wird, why not, let’s enjoy it. Wir haben mal über Polyamorie gesprochen, Lucy hat das felsenfest abgelehnt, so etwas komme für sie überhaupt nicht in Frage. Irgendwie ist sie über sich selber etwas schockiert, oder besser gesagt: sehr verwundert über sich selbst. Nein, noch ein zweiter Mann in ihrem Leben, ausgeschlossen. Hätte ihr Mann eine zweite Frau, es wäre aus. Aber mit uns, das ist doch was ganz anderes…ja, finde ich auch. Das Leben kann so viel schöner sein, wenn wir uns für solche Dinge mehr öffnen.

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Carmen Segarra vs Goldman Sachs

In der Finanzbranche gehört besonders viel Mut dazu, aus der Reihe zu tanzen. Carmen Segarra hat diesen Mut bewiesen. Sie hat sich mit Goldman Sachs angelegt und dafür ihre Karriere riskiert. ProPublica, ein ausgezeichnetes Online-Magazin, berichtet darüber.

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Carmen war eine derjenigen, die nach dem Finanzcrash 2008 damit beauftragt waren, herauszufinden was eigentlich schiefgelaufen war. Nicht grundsätzlich, das wäre ja Politik, sondern systemimmanent. Der US-Kongress beauftragte die Federal Reserve als Bankenaufsichtsbehörde, externe Gutachter in die „systemrelevanten“ Banken zu schicken, um diese von innen auszuleuchten.

„Passionate and direct, schooled in the Ivy League and at the Sorbonne, she was a lawyer with more than 13 years of experience in compliance – the specialty of helping banks satisfy rules and regulations. The New York Fed placed her inside one of the biggest and, at the time, most controversial banks in the country, Goldman Sachs.”

Nach nur sieben Monaten wurde sie gefeuert.

Carmen weigerte sich, die politisch gewünschten Entlastungsgutachten zu schreiben, sondern bestand darauf: wenn ihre Vorgesetzten ihre Meinung nicht teilten und dem Kongress andere Ergebnisse übermitteln  wollen, dann sollen sie es tun – aber dann sollen sie diese Meinungen selber  verantworten und nicht Carmen dazu zwingen, solche Gutachten mit ihrem Namen zu versehen.

In der Bankenaufsicht NY Federal Reserve fand sie eine Kultur der Beschwichtigung vor, in der niemand Positionen beziehen will, niemand Verantwortung übernehmen will, in der unklare und schwammige Beschlüsse gefasst werden. Genau das Gegenteil von dem, was man in einer Bankenaufsicht braucht.

Segarra became a polarizing personality inside the New York Fed — and a problem for her bosses — in part because she was too outspoken and direct about the issues she saw at both Goldman and the Fed. Some colleagues found her abrasive and complained. Her unwillingness to conform set her on a collision course with higher-ups at the New York Fed and, ultimately, led to her undoing.

Ihre Klage gegen ihre Entlassung scheiterte aus formalen Gründen. Aber sie zündete in dem Prozess eine politische Bombe: als sie merkte, wohin der Hase läuft, nahm sie heimlich 46 Stunden Gespräche innerhalb der NY Fed und von Goldman auf. Hochinteressante Tondokumente, die zeigen: die Finanzbranche kontrolliert längst die Politik, nicht umgekehrt – und Goldman Sachs sowieso.

Ich bewundere Carmen – jemand wie sie hat ihre sicherlich gut bezahlte Karriere in dieser Branche aufs Spiel gesetzt, weil sie Prinzipien hat.

Lest selber nach – die Story ist spannender als die meisten Romane. Facts, not fiction.

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Fremde Federn: In Your Face von Mario Testino

Stil in Berlin ist ein sehr schöner und ansprechend gemachter Blog. Mary Scherpe schreibt hauptsächlich über neue angesagte Restaurants, manchmal aber auch über Kunst. Empfehlen möchte ich ihren Beitrag über die noch bis 26.Juli laufende Ausstellung mit Fotos von Mario Testino.

„Installed on two levels, the intensely colored pictures are presented on black walls, accentuating the contrasts and colors. There are more celebrities and models present than one can count, but the exhibition doesn’t only show Testino’s glossy work for magazine covers or advertising campaigns. His more personal work, quick snaps of his private endeavors, flashed celebs toasting drinks and other candid moments in black and white are presented in between his commissional work.”

Schöner Blog, schöne Ausstellung. Einfach mal was schönes zum Ansehen. I really enjoyed it.

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Love in the Sauerland

Continued from here

Unser zweiter Tag im Sauerland, ein herrlicher Sonnentag. Wir sprachen noch lange über die Gespräche bei der Familienfeier gestern , die wir als Überraschungsgäste besucht hatten. Lucy war ziemlich erschrocken, als ich entgegen aller ihrer Ratschläge politische Diskussionen anfing. Wie diese Diskussion dann verlief, das hat sie begeistert. Wir redeten viel über Vorurteile, wie wir alle von ihnen geprägt sind. Natürlich, sie werden auch oft bestätigt. Leider sind sie auch oft self-fulfilling prophecies – wir haben bestimmte Erwartungen, die prägen unser Verhalten.

Irgendwann beschlossen wir, jetzt mal eine Zeitlang die Klappe zu halten. Vor lauter intensiven Gesprächen nahmen wir teilweise unsere wunderschöne Umgebung nicht mehr richtig wahr. Wie schade. Sogar verlaufen hatten wir uns, weil wir nicht mehr richtig auf die Orientierung achteten. Lucy ist ein ernsthafter Mensch, viel mehr als ich. Wenn wir zusammen sind, so intensiv wie jetzt, bringen wir es irgendwie fertig, uns gegenseitig irgendwie zu synchronisieren. Mal kichern wir so viel, wie es Lucy sonst mit niemandem tun würde. Mal führen wir so ernsthafte, tiefschürfende, fast melancholische Diskussionen wie ich sie wirklich selten führen würde. Wir fanden das sehr schön.

Am Nachmittag braute sich ein Unwetter zusammen, und bevor uns irgendwas eingefallen war, ging es los. Ein Mega-Gewitter, Blitz und Donner, sintflutartiger Regen. Wir am Rand des Waldes, nirgendwo etwas zum unterstellen. Darauf waren wir nicht vorbereitet. Wir hatten wirklich Angst. Was tun bei Gewitter in so einer Landschaft? Keine Ahnung.

Sofort sind wir völlig durchnässt, wer denkt denn schon an sowas. Wir stellen uns an einen dicken Baum, umarmen uns und bangen dem Ende des Gewitters entgegen. Es hört einfach nicht auf. Wir spüren unsere Körper zittern, unseren Herzschlag. In dieser irren Situation spüren wir aber noch mehr. Lucy streichelt meinen Rücken, meinen Hals. Sie küsst mein Ohr, den Mund. Ein wahnsinnig schönes Gefühl. Der Baum wird Zeuge einer der längsten innigen Umarmungen an die wir uns erinnern können.

Irgendwann hört der Regen auf, was nun? So oder so, wir müssen weiter. Wie in Trance erreichen wir die nächste menschliche Ansiedlung. Niemand auf der Straße zu sehen. Laut unserer Wanderkarte sind es nur noch zehn Kilometer zu unserer Ferienwohnung. Viel zu weit. Zu Fuß schaffen wir das nicht mehr. Was nun?

Wir haben so ein Glück. Einer der wenigen Linienbusse, die hier fahren, hält an und nimmt uns mit. Der Fahrer schaut uns mitleidig an, wir sehen aus als kämen wir gerade vom Wet T-shirt Contest.

Immer noch völlig durchnässt kommen wir endlich  an der kleinen Ferienwohnung an. Gleich geht es ab in die warme Dusche. Eine Wohltat. Wir stellen uns gar nicht die Frage, wer zuerst. Beide gleichzeitig. Wir schauen uns in die Augen, umarmen uns wieder. Lucy flüstert mir ins Ohr, schön mit dir hier zu sein. Ja, so wunderbar.

Die Sonne scheint wieder. Die Ferienwohnung hat einen kleinen Garten, wir legen uns in die Sonne. Nicht auf den beiden Liegestühlen, weit auseinander, sondern zusammen auf einem Handtuch, nahe beieinander, sehr nahe beieinander. Nude sunbathing, zu zweit. Wortlos genießen wir es.

So habe ich Lucy noch nie erlebt. Sie überrascht mich sogar mit einer Idee, die ich für unmöglich gehalten hätte. Ich soll ihre Pussy rasieren. Sie hatte das immer abgelehnt. Sie wünscht sich das jetzt. Neugier, erotische Neugier, wie sich das wohl anfühlt. Zum Glück habe ich ein passendes Utensil dabei.

Wie ist es? Ganz ungewohnt, aber ein sehr schönes Gefühl. An diesem Abend ziehen wir uns nichts mehr an. Nude dinner, wir genießen es.

To be continued…

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