‚It’s a really good time to talk about sex work‘

Sexarbeit, Prostitution, es ist wohl der empfindlichste Seismograph dafür, wann eine Gesellschaft repressiver und puritanischer und pessimistischer wird. Kein anderes Thema steht so klar jenseits von „links“ und „rechts“. „Linke“ Feministinnen und „rechte“ religiöse Fundamentalisten stehen gemeinsam gegen „Neoliberale“ und „progressive Feministinnen“ . Jahrelang, es gab massive Kampagnen zur Kriminalisierung der Sexarbeit und vor allem der Sexarbeiterinnen in vielen Ländern, vor allem in USA, Canada, Schweden, Frankreich – aber auch in Deutschland.

Vielleicht, der Wind dreht sich jetzt. New Zealand machte Schlagzeilen, nicht nur mit der ersten Premierministerin der Welt, die im Amt ein Baby bekommt. Catherine Healy hat jetzt einen der höchsten Orden des Landes bekommen, im Namen der Queen. Sie ist jetzt Dame Companion of the New Zealand Order of Merit. Sie kann es immer noch kaum glauben. Catherine ist eine Gründerin des New Zealand Prostitutes Collective. Seit 1986 kämpft sie für die Rechte und die Gleichberechtigung der Sexarbeiterinnen. 2003 sie feierte ihren größten Erfolg: das Parlament hat mit einer Stimme Mehrheit Sexarbeit entkriminalisiert. Anfang der 1980er, sie wurde noch von der Polizei verhaftet, von der Öffentlichkeit ignoriert. New Zealand undoubtedly is a more progressive country for women: 1893 war es das erste Land der Welt mit dem Wahlrecht für Frauen.

Bemerkenswert ist das Buch von Andrea Werhun „Modern Whore“. Andrea ist die Tochter einer gut situierten Familie, sie hatte keine finanzielle Not um als Escort zu arbeiten. „To be a whore is to exist outside the bounds of female goodness and respectability, and frankly, many of us would prefer to stay there.” Absolutely. The abolitionists and the puritans will never even get close to understand this. Andrea hatte schon als junges Mädchen eine große Faszination für Pornographie. Neugier, neue Erfahrungen und natürlich Geld lockten sie in die Sexarbeit, und sie bereut nichts. Auch nicht ihr coming out. “I think it’s a really good time to talk about sex work because we’re talking about sex more openly – sexual abuse, harassment, and rape. I actually think we’re in a place where the more critically minded of us can confront these issues head-on.” What a statement.  A really good book – order here and NOT at Amazon.

In Deutschland, es gibt jetzt die Bemühung die Hamburger Reeperbahn zum Unesco-Weltkulturerbe zu machen. Der Charme des alten St Pauli ist bedroht, von Gentrifizierung, zuviel Tourismus – ob man ihn damit retten kann oder es noch schlimmer macht, who knows. Die Menschen an der Reeperbahn sind über diese Idee sehr gespalten, das verstehe ich sehr gut. Aber es ist eine gute Idee, darüber zu diskutieren. Ja, das Rotlicht-Viertel ist ein Teil unserer Kultur, und wir sollten es nicht verstecken, sondern es akzeptieren. Nicht nur in Hamburg.

The Guardian hat publiziert einen sehr guten Photo Essay  „The future of sex work“. Australia’s New South Wales province hat Sexarbeit 1995 dekriminalisiert. Ein einfühlsames Essay über die Vielfalt der Menschen, die dort arbeiten, und ihr Leben. Charming.

On a sideline, sogar in USA es passieren merkwürdige Dinge. In Nevada, der einzige Staat der Sexarbeit erlaubt, der Chef eines der grössten Bordelle hat die Vorwahlen für einen Sitz im Staatsparlament gewonnen, und zwar für die Republikaner. Haha. Auf jeden Fall besser als ein verklemmter, verlogener religiöser Fundamentalist.

I am an artist and want to be recognized as such

 

 

 

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Ladies (and gentlemen) | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Barfuß in der Stadt

Summer in the city. Es ist heiß, viele stöhnen, ich genieße es. Ab 30 Grad, ich trage eigentlich immer nur ein einziges Kleidungsstück. Natürlich, die Schuhe nicht mitgerechnet. Heute ich trage ein „Kleines Rotes“, dazu rote high heels, roter Nagellack, roter Lippenstift, rote Tasche. Very sexy. I feel wonderful. Ein kleiner Zwischenstop in einem Straßencafe, ich ziehe die Schuhe aus und lege die Beine hoch, genieße die Sonne, und einige Minuten ich schließe die Augen.

Als ich gehen will, ich stelle fest: die Schuhe sind weg. Weg. Verschwunden. Was ist das? Natürlich, niemand hat etwas gesehen. Wer klaut dir die Schuhe? Der Typ mit der großen Aktentasche da hinten? Die Tante mit der Einkaufstasche daneben? Oh wow.

Aber leider, nirgendwo ist ein Schuhladen. Und jetzt wird die Zeit knapp. So, ich gehe barfuß weiter. Was soll ich tun? So, du musst genau aufpassen, was liegt auf der Straße herum. Das ist nicht so schlimm, das musst du mit high heels auch. Aber deine Füße werden schnell schmutzig. Manche Stellen, der Boden ist so heiß dass es wehtut. Was ist anstrengender, high heels auf Kopfsteinpflaster oder barfuß in der Stadt?

Surprise, es gibt einige andere Menschen die das auch machen. Die knallgelb gekleidete junge Frau mit Punkfrisur. Sie lacht mich an. „Hey, Schickimicki ohne Schuhe, das habe ich noch nie gesehen.“- „Nicht ganz freiwillig…“ – „Klar, aber ich finds toll.“ Der blonde Rastafari mit dem Riesen-Kopfhörer, der nichts von seiner Umwelt wahrnimmt. Auch mich nicht. Die beiden jungen Ladies, die ihre Flipflops in der Hand tragen und Eis essen.

Im Büro, niemand glaubt mir die Story mit den geklauten Schuhen. Niemand. Alle lachen nur, sie macht immer solche verrückten Sachen, und jetzt auf einmal, sie hat auch noch schlechte Ausreden…haha. Eine Kollegin lacht und legt die Schuhe zur Seite, jetzt sind wir schon zwei.

So anyway, es war ein schönes Gefühl. Vielleicht, ich mache es noch einmal, dann absichtlich. Aber, es ist auch sehr schön, tolle Schuhe zu haben. Und ein schönes Gefühl, sie ab und zu auszuziehen.

 

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Ladies (and gentlemen) | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Die italienische Rebellion

Italy is wonderful. In meiner Jugend, ich habe einige Monate in Rom gelebt, es war eine wunderschöne Zeit und ich habe es geliebt. Wundervolle Menschen, voller Optimismus und Lebensfreude.

Heute, Italien ist anders. Für Touristen, es ist immer noch wunderschön. Vielleicht noch schöner als jemals, denn die Touristen werden immer mehr, aber sie haben die üblichen Folgen. Die Airbnb-isierung einer Stadt macht das Leben für viele unbezahlbar. Wenn du in Italien leben musst, wenn du dort dein Geld verdienen musst, Italien ist eine Katastrophe. Talentierte, kreative junge Menschen – also die Zukunft eines Landes – machen wieder das was sie vor 100 Jahren auch gemacht haben: Auswandern.

To be young, gifted, educated and Italian is no guarantee of financial security these days. As a new report by the Bruno Visentini Foundation shows, the average 20-year-old will have 18 years to wait before living independently — meaning, among other things, having a home, a steady income, and the ability to support a family. That’s almost twice as long as it took Italians who turned 20 in 2004. Eurostat statistics in October 2016 showed that less than a third of under-35s in Italy had left their parental home, a figure 20 percentage points lower than the European average. The trend is expected to worsen as the economy continues to struggle. Researchers said that for Italians who turn 20 in 2030, it will take an average of 28 years to be able to live independently. In other words, many of Italy’s children today won’t have “grown up” until they’re nearing their 50s. (Wolf Street)

Aber die Italiener sind wohl auch diejenigen Europäer, die am meisten Anarchisten sind. Sie haben jetzt das gemacht, wovon andere immer nur reden: sie haben bei den Wahlen ihr Establishment summarisch zum Teufel gejagt. Vaffanculo, der Schlachtruf der 5 Sterne Bewegung, verpisst euch alle. Yeah. Ich bewundere euch dafür. Berlusconi und die Neoliberalen – weg. Niemand anders hätte sich das getraut, am allerwenigsten die Deutschen. Niemand hat es geglaubt, obwohl alle Umfragen es gesagt haben. Auch nicht die Finanzmärkte, die sonst jedes Erdbeben spüren. Noch sind sie sehr ruhig. Aber das wird sich bald ändern.

Bald, die neue Regierung wird offen die Euro-Austeritätsregeln brechen. Es wird einen  Showdown zwischen der EZB, unter dem Goldman-Sachs-Italiener Draghi, und Italien geben. Das ist eine andere Kategorie als EZB vs Griechenland. Alles was die EZB machen wird – machen muss – wird nicht nur Italien hart treffen, sondern auch den Euro selbst, also die EZB. In Berlin, sie sind so beschäftigt mit Trump und mit sich selbst, dass sie Italien schon lange nicht mehr ernst genommen haben. Jetzt, es ist zu spät. Nun kommt die Rache für eine brutale Politik des „Germany First“ seit Euro-Einführung.

Die Grillini und die Lega Nord sind nicht wie die Amateure in Athen. Sie sind inzwischen erfahrene Machtpolitiker. Ihre Hardliner reden bereits davon, dass sie mit Militär und Polizei die Zentralbank besetzen werden, wenn die EZB Italiens Kreditlinien kappen und damit das Finanzsystem Italiens lähmen sollte. Alles mit Kalkulation: sie wollen den Euro nicht mehr, denn er hat Italiens Wirtschaft nur geschadet. Einfach austreten geht nicht oder nur zu sehr hohen Kosten. Also wollen sie ihn zerstören, und das kann Italien, aber nicht Griechenland. Wer aus dem Euro austritt, riskiert eine gigantische Kapitalflucht und Verschuldung, weil alle ihre Euros ins Ausland schaffen würden, um einer drastischen Abwertung mit einer neuen Lira zu entgehen. Aber wenn die ins Ausland transferierten Euros genauso getroffen werden wie alle Euros, egal wo sie sind, du hast sogar ein wesentlich kleineres Problem.

Germany, zieht euch warm an. 20 Jahre lang habt ihr es meisterhaft verstanden, mit dem Euro euch zu bereichern und den Rest Europas untertan zu machen. 20 Jahre lang habt ihr euch selber vorgemacht, der Euro sei ein Opfer Deutschlands für die Einheit Europas, obwohl es war genau andersrum. 20 Jahre lang habt ihr mit dem unterbewerteten Euro die Weltmärkte erobert und Riesen-Überschüsse gemacht. Der Rest der Welt, nicht nur in Rom und Washington, hat jetzt die Schnauze voll. Now they come and go after you. Nicht mit sophisticated strategies that never work, wie der Professor Varoufakis das wollte. Nein, mit purem Chaos, mit Populismus, Anarchismus, Rebellion. Damit könnt ihr nicht umgehen.

Germans, you still don’t get it. Wir werden die nächsten Monate chauvinistische Tiraden gegen die faulen Italiener sehen, wie schon damals gegen die Griechen. It will be very, very ugly. Nicht der Euro macht Europa kaputt, es ist das was Schäuble, Merkel & Co damit gemacht haben. Merkantilismus, Germany First, die Zerstörung der Sozialstaaten. My biggest disappointment about your country, about you Germans is that nobody, absolutely nobody seems to get that obvious message. You are too stupid to understand what your wonderful government is doing. If you seriously try to beat the Italians into submission like the Greeks, all hell will break lose on this continent. Sunflower as a doomsday prophet, not my natural role. But that is something, well, that  I have learned in your country.

Your time is up

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Politik | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

Treue…wirklich?

Haben Sie eine Affäre? Oder eine gehabt? Die  Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie Nein sagen, aber es nicht stimmt. Denn niemand gibt es zu, aber sehr viele machen es. Deswegen, es ist schwierig einigermaßen sichere Aussagen zu machen, wenn ein Thema tabu ist.

Dennoch, manche Leute wollen so etwas unbedingt wissen und schreiben Bücher darüber. Zum Beispiel, Esther Perel mit ihrem neuen Buch „State of Affairs: Rethinking Infidelity“. Esther ist eine bekannte Sexual- und Beziehungsexpertin.

Perel hat herausgefunden, dass in den letzten 30 Jahren 40 Prozent mehr Frauen eine Affäre außerhalb der Ehe gehabt haben – oder 40 Prozent mehr Frauen dieses zugeben, während es bei Männern stabil geblieben ist. Ich finde, das ist gut. Wie lange haben wir geklagt, dass Männer Affären für sich einfach machen, aber Frauen als Schlampen bezeichnet werden, wenn sie es auch machen? Hören wir auf, darüber zu jammern, machen wir es einfach auch.

Perel hat darüber geforscht, aber ich sehe es auch. Ich bin für viele meiner Kolleginnen etwas exotisch, nicht nur wegen „Migrationshintergrund“, aber auch weil ich nie eine feste, exklusive Beziehung hatte. Die männlichen Kollegen fanden das früher wunderbar, für viele weibliche, ich war die „Schlampe“. Aber wenn ich es vergleiche mit heute, ich bin „normal“, viele Kolleginnen erzählen mir genießend von ihren Affären, manche sogar bisexuell. Früher, du hast über so etwas nur mit sehr guten Freundinnen gesprochen, heute ist das more easy. Aber nach außen, sie sind alle in einer schönen Ehe, haben keinen Streit mit ihrem Ehepartner, und wollen sich nicht trennen. Eine Kollegin sagt, gelegentliche Affären sind der einzige Weg, mit ihrem Partner zusammenzubleiben, nur so ist sie zufrieden.

Manche, sie halten die Affären sehr geheim, manche glauben der Ehemann weiß oder vermutet etwas, aber sie glauben er hat auch seine Affären.  Just don’t talk about it…

Von Alicia Walker gibt es ein anderes Buch, “The Secret Life of the Cheating Wife: Power, Pragmatism, and Pleasure in Women’s Infidelity”. Sie hat mit 40 Frauen intensiv gesprochen über ihre Affären, und sie bekam das Ergebnis: die meisten sind nicht in verzweifelten Ehen, sondern in langweiligen. Aber sie wollten keine Scheidung, das ist ein zu großer Bruch: sie hatten gemeinsame Freundschaften, gemeinsame Kinder, gemeinsamen Besitz, warum soll man das alles aufgeben?

Aber viele dieser Frauen sind unzufrieden mit der immer noch sehr verbreiteten traditionellen Rolle, die Frau macht den Haushalt, der Mann verdient das Geld – und es ist sehr schwer, das zu ändern, selbst wenn die Männer das auch wollen. Und das kommt nicht immer vor. So, die Affäre ist eine kleine Rebellion, ein kleiner Weg aus der Misere. Sie glauben nicht mehr, dass eine Scheidung und ein Traum-Mann das Problem löst, denn es gibt ihn nicht.

So, für Perel und auch für mich, die Frage ist: Why do women still marry when, as more and more say, marriage doesn’t make them very happy? Wieviele Illusionen gibt es über die Ehe, über eine monogame Beziehung, und doch: wir wissen, es ist unrealistisch. Aber, maybe, wir brauchen Illusionen im Leben, so wie viele Menschen Religionen brauchen, obwohl sie eigentlich auch wissen, es ist Hokuspokus. So, maybe, I am kind of down to earth: when you never made secrets about your affairs, there is no illusion involved.

Don’t believe you’re the only man in my life…

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Ladies (and gentlemen) | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Happy Birthday

Geburtstage sind immer etwas besonderes. Irgendwann, du freust dich nicht mehr über sie, weil du merkst, du wirst älter. So what. There’s nothing you can do.

Isabels liebe Mitbewohnerinnen, sie haben sie mit einem wunderbaren Geschenk überrascht, es war wirklich a night to remember. A very special nude dinner at home. Sie haben sich etwas besonderes ausgedacht. My avid readers may remember my days as a sushi dish in Tokyo

C. liegt auf dem Tisch, in ihrer wunderbaren natürlichen Schönheit, und zwei der Ladies und Isabel sitzen erwartungsvoll um sie herum. V. serviert leckere Fingerfood Häppchen als Appetizer und verteilt sie auf C’s schönem Körper. Wenn du Sushiteller bist, du darfst dich nicht bewegen, nicht sprechen, nicht einmal lächeln, und die Gäste dürfen dich nicht berühren. So sind die Regeln in Tokyo.

Aber Isabels liebe Mitbewohnerinnen, sie haben die Regeln geändert. After all, we are very close friends and no strangers. Als V’s leckere Häppchen gegessen waren, C lächelt und sagt, so schade, es war nichts für sie dabei. Und jetzt, sie sagen Isabel, now it’s your turn. You are famous for your phantastic clitoral stimulations. Die anderen drei, sie streicheln C liebevoll, und Isabel’s Hände bringen bald C in den siebten Himmel. Pure pleasure and happiness.

Jetzt C verschwindet kurz in der Dusche, und M ist der neue Sushiteller. P serviert den nächsten Gang und verteilt die Kreationen auf M’s beautiful body. Sie hat wunderbare Dips kreiert, die du mit einem carrot stick von M’s Haut einsammeln musst, es ist wie eine Mischung aus Kochen und Bodypainting. M muss sich sehr beherrschen, zwischen Lust und Kitzeln eine Pokerface zu behalten – remember, you are not allowed even to smile. P hat sich etwas Böses ausgedacht, die leckersten Dips sitzen auf M’s nipples… Aber sie schafft es, und freut sich auf das was kommt wenn das Essen auf ihr geleert ist. Sie wird reichlich belohnt.

C serviert das Hauptmenü, of course sushi, on V’s beautiful body. V muss sehr geduldig sein, den das Hauptmenü dauert immer länger, die anderen vier unterhalten sich ganz wunderbar und lachen viel, der Wein schmeckt herrlich. V muss stoische Ruhe bewahren, aber ihre Belohnung ist besonders langanhaltend 🙂

Zum Schluss, die Desserts, served by M, P muss nicht lange liegen, aber sich dennoch sehr beherrschen, denn die anderen vier haben viel Spaß damit, mit Schokosticks ein wenig bodypainting auf P zu machen. She visibly enjoys it, beinahe sie bricht die Regeln: stoische Ruhe bewahren wenn du Teller bist.

It was so much fun, so much erotic pleasure, und zum Schluss die Ladies verschwinden im whirlpool and Isabel gets her share of tenderness. A birthday to remember.

Veröffentlicht unter Erotic stories | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Zum Teufel mit dem Kreuz

Bayerns Regierung verpflichtet alle staatlichen Behörden, Kruzifixe an die Wand zu hängen. Abbildungen einer brutalen Folterszene, wie sie angeblich vor 2000 Jahren stattfand. Crazy. Was soll das? Na klar, sie wollen wegen ihrer Landtagswahl gegen die AfD zeigen, wer das christliche Abendland verteidigt. Gegen den Islam und gegen whoever.

Warum machen vernünftige Menschen bei solchem Irrsinn mit?

Letzte Woche, im Vatikan fand die 13. Konferenz der Vatikanischen „Universität“ über Exorzismus und Schwarze Magie, über Okkultismus und den Satan statt. Seriously. 250 Teilnehmer aus 51 Ländern, so viel wie noch nie.

 Topics to be discussed this week include: Angels and demons in Holy Scripture, How to recognise diabolical obsessions, Witchcraft in Africa, Afro-american cults in Latin America and Paedophile pornography used in Satanic and occult rites., so der Telegraph.

Angeblich steigt in den katholischen Ländern die Nachfrage nach Exorzismus – die Austreibung des Teufels oder böser Geister durch Priester – stark an. Der führende Exorzismus-Spezialist Benigno Palilla, Priester aus Sizilien, erzählte Radio Vatican, allein in Italien, eine halbe Million Exorzismen sind notwendig jedes Jahr…und deswegen, er möchte mehr Exorzisten ausbilden lassen, no surprise.

“Demand is growing, absolutely,” said Father Anthony Barratt, a British priest who is based in Albany, New York State. “I think it is partly due to the internet, which makes it (satanism) so accessible. Films and television programmes are also a factor. There’s a fascination.”

Angeblich, ein Viertel der Italiener besucht regelmäßig fortune tellers, Kartenleser, Astrologen etc – welöch ein Aberglauben. Für die Kirche ist klar: dieser Aberglaube ist kein Problem per se. Aber der sinkende Marktanteil der Kirche im Okkultismus-Markt, das ist das Problem. Ja, die Kirche scheint fasziniert zu sein von ihrem eigenen Okkultismus. Papst Francis, von vielen schon als progressiver Papst gefeiert, nimmt das alles sehr ernst und hält den Kampf gegen den Satan für sehr wichtig. Vor seinem Amtsantritt, Exorzismus war sogar in der katholischen Kirche mehr ein schräges Randthema.

“This generation, and many others, have been led to believe that the devil is a myth, a figure, an idea, the idea of evil,” Francis said in a Mass just before Halloween last year. “But the devil exists and we must fight against him.”

Wie können erwachsene Menschen so einen Wahnsinn wirklich glauben? Wie kann eine ganze Institution so etwas propagieren?

 “There are millions of people who are possessed by Satan. But when Satan hears the word of God, he is terrified.The Devil is capable of behaviour that is “unexplainable by science”, sagte ein Priester bei der Eröffnungsrede der Konferenz.. “The Devil roars around us like a lion. The father of lies is more and more sought after. Digital technology is invigorating him and leading people astray. The phenomenon is very, very widespread.”

Wir müssen etwas gegen das Revival der Religionen tun. Sie bringen nur Unheil und Hass über die Menschheit. Stell dir den Mittleren Osten ohne Religion vor. Ohne Sunniten, die Schiiten hassen und bekämpfen. Ohne Juden, die sich für das auserwählte Volk halten und deswegen andere unterdrücken. Ohne Jihadisten, die für eine Ideologie des Terrors kämpfen. Ohne mittelalterliche Rassisten in den U.S.A., die die ganze Nation in den Wahnsinn treiben. Ohne ideologisch motivierte Chauvinisten aller Art, die meinen, ihre sogenannte Religion verlange die Unterdrückung der Frauen.

Wo sind die Vernünftigen geblieben, die einfach mal sagen: Schluss mit dem Religionswahnsinn! Nein, wir brauchen nicht noch mehr Toleranz gegenüber allen möglichen Religionen. Wir haben schon viel zu viel Toleranz gegenüber dem Aberglauben. Die Vernünftigen müssen endlich wieder sehr viel intoleranter gegen die Abergläubischen werden. Und ich bin sicher, die Vernünftigen sind eine große Mehrheit und die Anhänger des Religions-Hokuspokus sind eine Minderheit. Wehren wir uns endlich.

No need for exorcism – she always wears her cross, even when she wears nothing

Veröffentlicht unter Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 6 Kommentare

Summertime and the feeling is good

Endlich wieder Sommer. Die kalten Tage sind vorbei, das Lebensgefühl wird ein ganz anderes. Du musst dich nicht mehr in hundert Klamotten einschnüren. Im Sommer, ich ziehe am liebsten nur ein Kleidungsstück an. Ein schönes Kleid und nichts darunter. Damit kannst du alles machen. Ein seriöses Etuikleid für die Arbeit. Ein leichtes Kleid für die Freizeit. Wenn du es erotisch magst, nimm ein Kleid mit ein klein wenig Transparenz, oder etwas knapper geschnitten, it’s a lot of fun. Am meisten erotisch ist es mit einem Kleid aus Seide und es legt sich exakt an deinen Körper. Lehne dich ein wenig zurück, vielleicht du hast gerade harte Nippel, es ist ein Anblick der Leute völlig hypnotisieren kann.

Es ist ein schönes Gefühl von Freiheit, wenn du dich nicht einschnüren musst, wenn du Luft an dich heranlässt. Es gibt Menschen, die haben Angst vor diesem Gefühl. Manche Frauen tragen selbst im heißen Sommer immer Nylons, und immer BH. How terrible.

Und so wie das jedes Jahr so ist, so ist es auch jedes Jahr so, dass sich verklemmte Menschen darüber beschweren, wenn sich andere nicht so einpacken. Sehr bald werden wieder die Kolumnen erscheinen, das Geplapper stattfinden, dass hässliche Menschen ihre Haut zeigen, ihren dicken Bauch, ihre unrasierten Beine und so weiter. Diese Leute schreiben und reden nie über die schönen Menschen, die ihre elegante Schönheit zeigen, oder die normalen Menschen, die ihre normale Schönheit zeigen. Das sind aber die meisten. Sie schreiben immer nur über die hässlichen, und sie meinen damit: Verpackt euch, alles andere ist unsittlich. Aber hässliche Menschen gibt es zu jeder Jahreszeit, weil sie sich auch im Winter hässlich anziehen, keinen Wert auf Schönheit legen. In Germany viel mehr davon als in allen Ländern weiter südlich oder östlich. „Berliner Schlabberlook“, you know.

So, warum reden und schreiben diese verklemmten Leute nie über hässliche Menschen im Frühling, Herbst, Winter? Weil es geht ihnen gar nicht darum. Es geht ihnen um die Freiheit, die sich Menschen nehmen, sich nicht einzuschnüren, sondern ihre Körper zu spüren. Das ist gar nicht unbedingt immer erotisch, es ist einfach ein schönes Gefühl. Manche Frauen hassen mich, wenn ich in Besprechungen gehe ohne nylons, mit high heels, und manchmal die Schuhe ausziehe.  Den ganzen Tag high heels, that’s too much, und barfuß ist ein schönes Gefühl. No doubt, my feet are beautiful. Darauf achte ich. Immer schön lackierte nails. So why not? Sie können nichts sagen, denn du bist ihre Chefin. Aber sie hassen dich, wenn sie deine schönen Füße sehen, wenn sie sehen, wie du ihnen die Freiheit vorlebst, die sie sich nicht zutrauen. Aber heimlich, sie beneiden dich. Sie denken, du bist eine „Schlampe“, aber heimlich, tief in ihrem Inneren, sie wollen es auch sein.

Du kannst fast glauben, je mehr die Gesellschaft über alles redet was mit Sexualität zu tun hat, mit dem Verhältnis von Frauen zu Männern, desto weniger sie kann damit umgehen. Alles was damit zu tun hat, sogar ein natürliches Gefühl für deinen Körper, es wird tabuisiert, problematisiert, und am Ende es gibt einen gesellschaftlichen Code: Don’t do it.

My answer is: do it! More than ever. Don’t just dream it. Live your life before it’s over.

…and nothing underneath

Veröffentlicht unter Ladies (and gentlemen), Musik Kunst Mode | 4 Kommentare