Donald Trump may win, and I won’t vote anyway

Donald Trump is a crook, a misogynistic asshole, a tax evader, and so on. No doubt. You can’t make him president of the US, you have to stop him. Stop Trump. How many people keep telling me, I have to vote for Hillary Clinton just to stop Trump.

I won’t do that.

Because Clinton is also a crook. Wall Street darling, free trade fanatic. When it comes to war and peace, she is clearly more dangerous. She is so in bed with the Israel lobby, she tried everything to stop the Iran nuclear negotiations and rather have Iran bombed. She would go to war with Russia over Syria. Stop Clinton.

So viele Leute sind entsetzt, wenn ich sage, ich wähle nicht. Das ist für manche schon Verrat. Zynismus. Eine Frau MUSS Clinton wählen. Man MUSS wählen, oder man darf sich nicht beschweren über die Politik. Das kleinere Übel wählen, maybe, aber nicht wählen geht nicht.

Nonsense.

Ich habe gewählt, Bernie Sanders, aber leider ist Bernie nicht  mehr dabei. Deswegen wähle ich jetzt nicht mehr. I have no choice in America’s crazy electoral system.

Clinton und Trump sind gar nicht so verschieden, wenn ihr nicht nur die Oberfläche betrachtet. Ihr seid es, die zu kurz denkt, weil ihr nur an die Oberfläche schaut. Clinton verspricht, weiter so – was beruhigt euch daran?

trumpclinton

Look at this picture. When Trump married the last time, the Clintons were guests of honor. No surprise. They are part and parcel of the same plutocratic East Coast establishment that thinks it is their god-given right to run the United States. And I won’t vote for any one of them.

Nein, ich wähle Clinton nicht. Wenn Trump gewinnt, so be it. Das Establishment und seine Medien glauben, er kann unmöglich gewinnen. Die Gebildeten (und diejenigen die sich dafür halten) glauben, so jemand kann nicht gewinnen. Irrtum. Der erfahrene Wahlforscher Allan Lichtman glaubt, sie alle täuschen sich und Trump wird wahrscheinlich gewinnen. Er hat seit 30 Jahren jede Präsidentschaftswahl korrekt prognostiziert. Kann sein dass er recht hat.

//www.washingtonpost.com/video/c/embed/32b618fe-9ca3-11e6-b552-b1f85e484086

So what. Schon bald werden alle sich von ihm enttäuscht abwenden, die ihn aus Protest gegen das Establishment gewählt haben. Die deklassierte, weiße, männliche Arbeiterklasse zwischen den Küsten, aber nicht nur sie. Er wird keine Politik für sie machen, gegen das Establishment. Warum sollte er, der Milliardär?

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Remember Ronald Reagan. In 1980, the Californian was out there to smash the Republican Establishment. He won, and quickly he was the Establishment.

Believe me, it doesn’t matter. Trump or Clinton, and the new Congress, the difference is not very big, if you look at what really matters. Not the election campaign shows. The Republicans and the Democrats, they’re in bed with big money, with big business. No matter who moves into the White House. America needs an alternative, and it’s not on the ballot, it needs to be built against whoever will be president next year.

y55

Wherever I look, I see no alternative – yet

 

Über sunflower22a

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5 Antworten zu Donald Trump may win, and I won’t vote anyway

  1. dermultiplepapa schreibt:

    Eigentlich ist es ja so, daß man wählen muß. Wählen ist oberste Bürgerpflicht sagt ein guter Freund immer. Aber bei der Präsidentenwahl in den USA gibt es nichts mehr, das man guten Gewissens wählen kann.
    Wobei ich es auch durchaus für möglich halte, daß Trump gewinnt. Ich halte es sogar für möglich, daß Trump längerfristig – also über 3 oder mehr Legislaturperioden gesehen – nicht ganz so schlimm für die Welt und die USA ist wie Clinton. Das gällt aer alles tief in den Bereich der Spekulation.

  2. Fluchtwagenfahrer schreibt:

    Na ich weiß nicht so recht. Alternativen in der Parteienlandschaft DEU??
    Eher so wie Pispers sagt. Aber bei Hillibaby gruselt es mich, da krieg ich ne scheiß Angst, während die Bitch die Welt anzündet, den Footbal in der Hand, irgendwo in Mount am Arsch kann ich zusehen wie ich die Familie gerettet?? bekomme.
    Ach ja, eine Zusammenfassung zur Gewinnerin der Wahl (hhahahhaahhha) auf YT.
    The Empire Files: Abby Martin entlarvt Hillary Clinton

  3. Holger schreibt:

    Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten. Stammt das Ur-Zitat nicht von Mark Twain?
    Ein Prophet. An schlauen Köpfen mangelt es ja nicht; leider dringen die Argumente nicht durch.

    Ich merke das in meinem Umfeld ebenfalls. Allgemein wird Killary als das kleinere Übel betrachtet; auf die Idee das Ganze aus dem obigen Blickwinkel zu betrachten kommt von diesen „Bildungsbürgern“ niemand.
    Ich habe aktuell eine Scheiss Angst das sich die – noch – an der Peripherie ausgetragenen Konflikte in globalem Maßstab ausweiten. Mit HRC stehen die Zeichen m. E. auf Eskalation.

    Dabei gibt es doch genug Leute in den USA, die sich u.a. gegen die Kriegstreiber in Washington D.C. stellen; zumindest publizistisch. Ron Paul, Dennis Kucinic, Paul Craig Roberts, Mike Lofgren – das Problem ist aber offenbar, dass sie nicht zusammenfinden können oder wollen.

    @sunflower: wie schätzt Du Tulsi Gabbard ein? Immerhin hat sie in einem TV-Interview die US-intervention in Syrien als illegal eingestuft; sie hat auf ihre Posten im DNC verzichtet, um offen für Bernie Sanders sprechen zu können. Das scheint für eine gewisse ethisch-moralische Integrität zu sprechen. Könnte Sie ein solcher Aussenseiter sein, um den sich die politische Alternative sammeln kann?

  4. Janusz schreibt:

    Ich weiß nicht, warum Hillary Clinton allein so sehr als Kriegstreiberin gesehen wird. Gut sie hat schon eine politische Karriere hinter sich und die Role der USA als Welt-Sheriff unterstützt.
    Aber ich glaube, auch ein Donald Trump wird weiter in den Krieg ziehen. Der einzige Unterschied wird sein, dass er es vielleicht mit markigen Worten begleiten wird. So richtig trumpen eben.😉

    Von Barack Obama ging so viel Hoffnung aus. Auch auf internationaler politischer Ebene. Wie der vorzeitig verliehene Friedensnodelpreis beweist. Aber auch ein Präsident der USA ist nur Teil eines ganzen Systems, dass andere mit führen.

    Es macht also keinen Unterschied wer am 8. November gewinnt. Man könnte höchstens noch zynisch anfügen, dass Herr Trump wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert haben könnte.

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