Living in a garden

Gärten waren schon immer eine Vorform des Paradieses. Das Paradies ist eigentlich auch nur ein riesiger Garten, in der Vorstellung der Menschen die an dass Paradies glauben. Das Paradies auf der Erde ist meist eine tropische Insel voller üppiger Pflanzenvielfalt. Im Paradies lebst du outdoors, in der Wohnung bist du nur zum schlafen und bei Regen.

Leider geht das in den kalten Breitengraden nur wenige Monate im Jahr.

Deshalb verwandelt sich unsere Wohnung immer mehr in einen Garten. Wir sind alle keine Bauerntöchter, wir sind big city girls par excellence, aber wir finden das schön. Es fing an mit der vergrößerten Dachterrasse, die wir mit Pflanzen vollgestellt haben und im November leider reinholen mussten. Und nun geht es weiter. C. hat jetzt eine lebende Wand bei sich. Die Küche ist voller essbarer Pflanzen. Sunflower hat…natürlich sunflowers. Über dem whirlpool hängen jetzt Orchideen, daneben steht ein feuchtigkeitsliebender Baumfarn. Mein Bett wird überdacht von einer großen Palme. A. lässt ihr Himmelbett von einer Schlingpflanze überwuchern.

Leider macht das nicht nur Spaß, sondern auch Aufwand. Irgendwann müssen wir uns ein automatisches Bewässerungssystem installieren. Es gibt wesentlich mehr Insekten in der Wohnung. Okay. Not such a problem. Manche dunklen Ecken brauchen künstliches Zusatzlicht. So what. It makes us happy. We begin to feel like Eves in paradise. Es werden immer mehr Pflanzen. Irgendwie.

Irgendwann wird es bei uns so aussehen wie bei Summer Rayne Oakes in Brooklyn. Sie lebt praktisch in einer Wohnung voller Pflanzen:

When you walk into Summer’s top-floor Williamsburg apartment, the thing you’ll notice first is the plants. And then: the plants. Seriously, there are plants everywhere. Summer’s home exists in a kind of liminal state: neither outdoor nor indoor, it has all the lush richness of a jungle, with all the insouciant style of the most stylish Brooklyn apartment.

SRO

Die Zeitschrift “Modern Farmer” porträtiert sie

“I think that the only way I’ve really been able to survive in New York is by surrounding myself with plants,” says Summer Rayne Oakes, who lives in what might be New York City’s greenest apartment. The model-turned-sustainable-clothing-activist-turned-sustainable-food-movement-activist has had an eventful career. Oakes currently heads up marketing for Foodstand, whose aim is to “to connect a community of good eaters,” and also runs a website about detoxing from sugar. But leading up to these jobs, she earned an environmental science degree, worked as a model, wrote a book (with another due out this year), and launched a service to connect designers with sustainable fabrics.

MG_1774

Okay, so weit wollen wir nicht gehen. Wir werden auch nicht modern farmers . Aber wir müssen aufpassen…

 

Über sunflower22a

I am a mystery.
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3 Antworten zu Living in a garden

  1. vfalle schreibt:

    Manche Menchen suchen das Paradies auf Erden in der Ferne, andere machen einfach ihr Zuhause zum Paradies.
    Wer von beiden Gruppen führt wohl ein glücklicheres Leben?

    Danke für die Inspiration.

  2. MT schreibt:

    Eine sehr gemütliche Wohnung. Ich mag Pflanzen auch sehr gerne. Und wenn ich welche einpflanze freue ich mich immer, wenn sie wachsen. Wie meine Babys🙂 .

    Aber die Kakerlaken…. Ganz schlimm. Ich würde sterben, wenn ich sie in meiner Nähe hätte.

  3. Provinzei schreibt:

    Ha Ha…..natüüüürlich hält man sich in der Hauptstadt der Kackroaches riesige Superkakerlaken.
    Und plötzlich ist alles, was mal völlig banal, natürlich, völlig normal war plötzlich ganz toll spannend.
    Pflanzen…..oder Sex.
    Genau das selbe. Man schreibt Bücher darüber.
    Tonnenweise.
    Für Pflanzen braucht es Erde, vulgo Dreck, und Wasser.
    Aber das wissen die Menschen nicht mehr.
    Sie wissen eigentlich überhaupt nix mehr. Total retardiert. Aber das macht nix.
    So sind Sie einfacher zu regieren.
    Ihr dämlichen Bioroboter.

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