Fremde Federn: Photos of Strip Clubs and Hip Hop Culture in the American South

Once again, I want to recommend Karley Sciortino’s blog Slutever. Karley interviewt den Photographen Ivar Wigan, der in über einem Jahr Arbeit die Hip Hop und street culture der strip clubs in Atlanta porträtiert und dokumentiert hat. Ich war nie in Atlanta, ich habe zu viele Vorurteile gegen die Südstaaten. Aber vielleicht ist das zumindest für Atlanta ein Fehler. Atlanta hat nämlich eine weltweit einzigartige Stripclub-Kultur, die du niemals ausgerechnet in den Südstaaten vermuten würdest.

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Being a dancer is not regarded as even remotely negative in Atlanta, which of course is a very different attitude to other places in the world. I grew up in England, where a strip club is considered a really dirty place—somewhere old men go alone to get some kind of sterilized erotic experience. But in Atlanta, it’s not remotely like this: Everyone goes to strip clubs—couples go, I met a pastor in there, you see groups of girls, people go to watch basketball or football games, they go for dinner—all the clubs serve food. But by the end of the night, it’s heated and everyone starts dancing, and it turns into a bit of a club. So it’s not just a place where men sit around a stage in a long coat looking sinister. It’s really an upbeat, mixed environment where people go to interact. The dancers are beautiful young women who have positive aspirations. It’s something that’s quite unique to the South. Atlanta is at the center of it, but you have clubs like that in New Orleans, Jacksonville, Memphis, and a bit of it in Miami. There’s more than sixty-five strip clubs in the metropolitan area of Atlanta….. And for some of the women in those communities, their greatest aspiration is to be able to dance in one of those clubs. For example, in Atlanta, if you’re a Magic City dancer, people look up to you, they show you respect, because those girls are making more money than everyone else in their environment. They’re often only twenty-one or twenty-two, but some are making $5,000 a night easily. They have flash cars, all that. So a lot of the young girls are literally waiting to hit nineteen, so they can get a dancer’s license. And the guys want to date the star dancers, and to be seen with them.

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Wigan bewundert diese Kultur, porträtiert sie mit Respekt – es hat lange gedauert, bis er das Vertrauen dieser Menschen hatte und sie photographieren durfte. Es sind schöne, authentische Bilder, von stolzen und schönen Menschen, einfach bewundernswert.

 

Über sunflower22a

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2 Antworten zu Fremde Federn: Photos of Strip Clubs and Hip Hop Culture in the American South

  1. Arni schreibt:

    Danke für den Link zu Ivar Wigan, kraftvolle Fotos. Besonders fremd erscheinen die Bilder der Stammeskrieger mit AK47s. Wenn die Bilder authentisch sind, wovon ich ganz ohne Hintergrundinformationen erst mal ausgehe (auch wenn ich natürlich nicht sicher bin),dann erinnern sie mich an eine Erklärung für opferreiche Gewaltspiralen im ruralen zentralen Afrika. Ich las vor ein paar Jahren ein Buch, im dem ein sehr erfahrener französischer Afrikakorrespondent die immer tödlicheren regionalen Konflike (z.B.in Norduganda) folgendermassen beschrieb: Tradierte Männlichkeitsrituale sorgen seit Jahrhunderten für Konflikte. Junge Männer können Ruhm und Anerkennung durch Viehraub in Nachbarregionen erlangen. Das war lange Zeit kein existenzielles Problem, ein Angriff mit Pfeil und Bogen führte zu wenigen Verletzten und ein paar gestohlenen Rindern. Nun haben diese Hirtenvölker aber seit einger Zeit Zugang zu vollautomatischen Waffen. Die nötigen Rituale zur Mannwerdung werden weiter fortgeführt. Nun führen aber Angriffe mit Kalaschnikows und Handgranaten zu Blutbädern und Zerstörung ganzer Dörfer. An diese Erklärung für innerstaatliche Gewalt in Zentralafrika haben mich die Bilder der magisch gestärkten Krieger erinnert. LG, A.

  2. Arni schreibt:

    Danke für den Link zu Ivar Wigan, kraftvolle Fotos. Besonders fremd erscheinen die Bilder der Stammeskrieger mit AK47s. Wenn die Bilder authentisch sind, wovon ich ganz ohne Hintergrundinformationen erst mal ausgehe (auch wenn ich natürlich nicht sicher bin),dann erinnern sie mich an eine Erklärung für opferreiche Gewaltspiralen im ruralen zentralen Afrika. Ich las vor ein paar Jahren ein Buch, im dem ein sehr erfahrener französischer Afrikakorrespondent die immer tödlicheren regionalen Konflike (z.B.in Norduganda) folgendermassen beschrieb: Tradierte Männlichkeitsrituale sorgen seit Jahrhunderten für Konflikte. Junge Männer können Ruhm und Anerkennung durch Viehraub in Nachbarregionen erlangen. Das war lange Zeit kein existenzielles Problem, ein Angriff mit Pfeil und Bogen führte zu wenigen Verletzten und ein paar gestohlenen Rindern. Nun haben diese Hirtenvölker aber seit einger Zeit Zugang zu vollautomatischen Waffen. Die nötigen Rituale zur Mannwerdung werden weiter fortgeführt. Nun führen aber Angriffe mit Kalaschnikows und Handgranaten zu Blutbädern und Zerstörung ganzer Dörfer. An diese Erklärung für innerstaatliche Gewalt in Zentralafrika haben mich die Bilder der magisch gestärkten Krieger erinnert. Wenn ich falsch liege bin ich anderen Interpretationen dieser Fotos interessiert. LG, A.

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