Die Schönheit des Mannes

Popkultur kann sooo sexistisch sei n. Ihr kennt das alle. Wie oft haben Graue-Maus-Feministinnen und andere darüber gejammert, aber es ist nun mal so: Sex sells. Ich finde das überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil: das Gejammer über eine angebliche „Sexualisierung“ der Popkultur geht mir auf die Nerven. Schaut euch halt was anderes an.

Was allerdings wirklich angesagt ist, ist mehr Vielfalt. Männer, ihr seht gern schöne Frauen, möglichst unverhüllt, alles okay. Gefällt mir auch. Aber was ganz klar zu kurz kommt, seid ihr selbst. Auch ihr könnt schön und sexy sein, auch wenn vielen von euch das völlig neu ist. Und die Ladies hätten gerne mehr davon.

Die britische Band The Joy Formidable hat gezeigt, was wir bisher alles vermissen mussten. Frontfrau Ritzy Bryan wollte mal so ein richtig geiles, sexistisches Video machen, mit vielen sexy Männern. „The Last Thing on my mind“. Schaut es euch an, und erfreut euch daran. I love it. Und übrigens, die Band hat auch wirklich gute Musik zu bieten😉

 

Über sunflower22a

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3 Antworten zu Die Schönheit des Mannes

  1. Raze schreibt:

    Das Problem daran ist nur: Wir Männer sind sowas nicht gewohnt. Was wir kennen, ist, dass unsere Attraktivität nach dem Geldbeutel beurteilt wird – nicht nach dem Aussehen. Also wissen wir meist gar nicht, ob wir gut aussehen.
    Und sind wir doch mal ehrlich: die offiziell verbreitete Meinung von Männern ist ne Katastrophe. Egal von welchem Geschlecht. Die angesprochenen Feministinnen haben ihren Standpunkt durchgesetzt, der da lautet: Frauen sind schön, Männer ein Konstruktionsfehler.
    In der Hinsicht: Schön, dass da mal gegengesteuert wird.

  2. epikur schreibt:

    Ich sehe das ganz genauso wie Raze!

    Darüber hinaus gibt es mittlerweile gar nicht so wenig Werbung, in denen Männer halbnackt dargestellt werden. Ob es generell toll ist, wenn Frauen und Männer auf Objekte reduziert werden, ist wohl weniger eine Frage der Ästhetik als vielmehr ein Ausdruck vom Warencharakter des Neoliberalismus.

  3. sunflower22a schreibt:

    Warum werden Menschen auf Objekte reduziert, wenn sie schön und unbekleidet sind? Ich verstehe diese Argumentation nicht. Schon in der Antike wurden solche Statuen gemacht. Die Maler vergangener Jahrhunderte haben es gemalt. Warum sind das Objekte? Es sind und bleiben schöne Menschen. Für die Kunst des 21.Jahrhunderts, auch die Gebrauchskunst wie Werbung, gilt das auch.

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