Fantasies that matter. Images of sexwork in media and art

Eine hochinteressante Konferenz vom 8.-10.August in Hamburg.  Die Debatte über Sexarbeit und Prostitution wird von Projektionen, Fantasien und Mythen dominiert. Verlässliche Informationen zur Sexarbeit gibt es auch deshalb nicht, weil dieses Berufsfeld immer noch stark stigmatisiert ist und Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter selbst kaum an der öffentlichen Repräsentation ihres Berufs teilhaben. Gemeinsam mit dem Missy Magazine veranstaltet das Internationale Sommerfestival eine Konferenz auf der Bildwissenschaftlerinnen, Sexarbeiterinnen, Künstlerinnen und Medienmacherinnen in Vorträgen, Diskussionen und Performances die Bilder von Sexarbeit untersuchen, die – nicht nur die aktuelle – Diskussion dominieren. Was erzählt das Bild, das sich die Gesellschaft von Sexarbeit macht, über ihr Verhältnis zu Frauenarbeit, Sexualität und Sexualmoral, Gender, Migration und Armut?

Konferenzprogramm hier.  10295727_698221413574218_7874786332918570588_n

Über sunflower22a

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3 Antworten zu Fantasies that matter. Images of sexwork in media and art

  1. westendstorie schreibt:

    Was für eine spannende Konferenz. Da wär ich gern dabei…

  2. anonym schreibt:

    eine Konferenz auf der Bildwissenschaftlerinnen, Sexarbeiterinnen, Künstlerinnen und Medienmacherinnen………………

    ja und Männer sind wieder nicht dabei

  3. waldstern schreibt:

    Als großer Freund von Prostituierten, der viel zu spät die Wahrheit des Satzes von Wondratschek, dass Kontakt zu Frauen außerhalb von Bordellen nur Ärger und Verdruß bedeutet, muss ich gleichwohl widersprechen. Es geht nicht vorrangig um Projektionen, Fantasien und Mythen,

    http://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/167/165

    es geht um die anstehende Nachbesserung zum Prostitutionsgesetz, weil manche der Auffassung sind, dass das seit 2002 in Deutschland geltende Prostitutionsgesetz (Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten),

    http://www.tagesspiegel.de/politik/prostitution-koalition-will-rot-gruenes-gesetz-rasch-reformieren/9758022.html

    das gewünschte Ziel, die rechtliche und soziale Situation von Prostituierten zu verbessern und das kriminelle Umfeld wirkungsvoller zu bekämpfen, nicht erreicht habe.

    http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=97394.html

    Es wird die These vertreten, dass die Legalisierung der Prostitution durch das Prostitutionsgesetz eine Zunahme von Menschenhandel bedeutet.

    http://www.lse.ac.uk/geographyAndEnvironment/whosWho/profiles/neumayer/pdf/Article-for-World-Development-_prostitution_-anonymous-REVISED.pdf

    Insofern droht nun seitens der pol. Entscheider das Skandinavische Modell (Bestrafung der Freier) oder das österreichische Modell (Konzessionierung der Betriebe), was letztendlich alles nach vielerseits geäußerter Auffassung die Situation für die betreffenden Frauen nur verschlechtert.

    Als Links empfehle ich:

    http://www.donacarmen.de
    http://www.sexwork-deutschland.de/

    und wen Forschungsergebnisse interessieren, den Blog:

    http://sexarbeitforschung.wordpress.com/

    Es sind einige großartige Frauen dabei, wie mir der Blick auf das Veranstaltungsprogramm zeigt. Für den Interessierten lohnt sich allein deswegen die Teilnahme.

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