Weg mit der Mode

Erica Simone kommt aus Los Angeles, zog in die Modehauptstadt Paris und von dort in die Modemetropole New York.

”In a city like New York, the fashion industry has a massive impact: people tend to be very concerned with appearance and the materialistic side of it, which became very real while I was photographing Fashion Week a few years back.”

Erica fing an, nicht nur die Modeindustrie in Frage zu stellen, sondern das ganze Konzept von “Mode”. Fashion and what we wear act as a language: they allow us to silently portray who we are or want to be, offering society an impression on us – whatever that may be. Fashion also tends to segregate and place us into various social categories as well as communicate a certain mood or particular feeling. This tool is quite precious to civil society and as most people,”

Ja, so ist es. Für mich auch. Über Mode drücke ich mich aus, meine Stimmung, ich signalisiere meine Lebenseinstellung, ich grenze mich damit automatisch von anderen ab. Das hat auch eine soziale Komponente.

Erica Simone: „As I watched an image-absorbed union of people care more about the sales at Barney’s than the homeless people they step over on the street, I began to ponder: “What would the world feel like naked? What if we didn’t have clothing to portray who we want to be or feel as individuals? What if we couldn’t show off our social status to deserve the treatment we wanted from others? What if all we had were our bodies?”

nueyork_ericasimone_4-750x500

 

Mit diesen Fragen startete sie ihr Projekt Nue York: Self-Portraits of a Bare Urban Citizen. Sie nahm all ihren Mut zusammen und stürzte sich ohne Mode, ohne Klamotten in das New Yorker Stadtleben. Nue York, sozusagen. Sie fragt sich, warum man dafür verhaftet werden kann, nackt in der Öffentlichkeit zu sein. Sie fragt sich: „“Is nudity inherently sexual or is nudity just a part of being human? Why does society typically equate nudity to sex?“ und bekommt von jedem Menschen eine andere Antwort darauf.

nueyork_ericasimone_25-750x500 nueyork_ericasimone_3-750x500

Erica Simone sagt, sie sei weder eine Nudistin noch eine Exhibitionistin, nur eine neugierige Fotografin. Eine mutige Fotografin, wie ich finde. Es gehört Mut dazu, so etwas zu machen – ich habe das auch schon probiert. Wenn du den Sprung „in das kalte Wasser“ mal gemacht hast, ist es eine sehr schöne Sache, ein Gefühl von großer Freiheit.

nueyork_ericasimone_26-750x500

 

Über sunflower22a

I am a mystery.
Dieser Beitrag wurde unter Musik Kunst Mode abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Weg mit der Mode

  1. Düsselbarsch schreibt:

    Der Artikel ist vielleicht etwas zu kurz oder nicht ganz ernst gemeint. Das Model im ersten Bild verzichtet zwar auf ein paar Gramm Stoff, aber keineswegs auf die Selbstdarstellung als Mitglied einer modeorientierten gesellschaftlichen Gruppe mit gehobenem Einkommen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s