Ich träumte ich wäre ein Kranich

Sonnige Herbsttage sind etwas Schönes. Du hast innerlich den Sommer schon abgehakt, und dann kommt er doch noch mal kurz vorbei. Aber es ist eigentlich kein Sommer mehr. Es ist warm, wenn du direkt in der Sonne bist – aber nur dann, sonst ist es kühl. Schon ein Hauch von Wind bringt keine warme Luft wie im Sommer, sondern kühle Luft. Die Landschaft, die Bäume sind nicht mehr so grün und kraftstrotzend, sie verfärben sich und gehen schon langsam dem Winterschlaf entgegen. Aber auch sie erfreuen sich noch einmal der Sonne, die noch nicht gehen will.

Diese Zeit ist ideal für sinnliche Spaziergänge in der freien Natur, bei denen du das Spiel von Sonne und Schatten, Wärme und Kühle genießen kannst. Unter einem dicken Mantel ziehst du nur eine dünne Bluse an, und lässt sie bis auf die unteren zwei Köpfe offen. Oder auch ganz, je nach Geschmack. Den BH lässt du zuhause, stattdessen nimmst du eine lange Halskette aus Silber oder Edelstahl. Die Sonne scheint, und du lässt den Mantel offen und die Sonne wärmt dich. Dann kommt ein kühler Luftzug, und deine Nippel werden hart. Ich liebe dieses Gefühl. Dann kommt wieder die Sonne und wieder kühler Schatten, und die kühle Luft umstreicht deine Haut…sinnlich und erfrischend zugleich.

Und dann legst du dich auf eine Wiese, lässt dich von der Sonne wärmen und der immer wiederkehrende kühle Lufthauch spielt mit deiner Haut. Gänsehaut, harte Nippel – und die Sonne taut sie wieder weg, der nächste Luftzug bringt sie wieder. Oben am Himmel ziehen die Gänse in der charakteristischen V-Form schon wieder nach Süden. Oder sind es Kraniche? Ich weiß es nicht, sollte ich aber eigentlich…Wie sie wohl ihren Weg finden? So ganz ohne Navi und Landkarte? Ich bewundere sie. Ob sie unter den Federn wohl den Luftzug spüren?

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Du schließt die Augen, fängst an wegzudösen. Ich träume ich fliege mit, sehe das Land von oben wie ich in aller Ruhe über die Landschaften fliege, in denen die Menschen immer nur ans Arbeiten denken…erreiche die Alpen, das Mittelmeer, Afrika. Wie leicht ich doch das Meer überwinde, die Menschen unter mir in gefährlichen Nussschalen im Meer…und doch lauern auch auf meinem Flug viele Gefahren, nicht zuletzt die Menschen…

Wir wachen auf. Der Wind hat uns eine Ladung Laub ins Gesicht geweht. Weit und breit kein Mensch zu sehen und zu hören. Nur Vögel. Zeit weiterzugehen. Wenn die Sonne weg ist, wird es zu frisch. Die Schönower Heide nördlich von Berlin ist ideal für solche Spaziergänge, offenes sandiges Heideland mit wenig Menschen und vielen Tieren. Wenn dir das zu umständlich ist…der Tiergarten geht natürlich auch. Da ist zwar nichts mit Ruhe, aber das hat auch seinen Reiz. Und manchmal lassen sich andere inspirieren und genießen das auch.

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Über sunflower22a

I am a mystery.
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