Nachts in der Küche

Normalerweise schlafe ich ganz gut. Aber kürzlich habe ich mal ziemlich schlecht geschlafen und gegen 2 Uhr  musste ich zur Toilette. Als ich dazu durch unsere große WG-Wohnküche spazierte, saß dort eine meiner lieben Mitbewohnerinnen und ein mir völlig unbekannter männlicher Besucher. Da waren wir alle drei etwas überrascht – und am meisten der männliche Gast, als plötzlich eine splitternackte Frau vor ihm stand. Ein Blick in die Gesichtsausdrücke der beiden, und mir war klar was vorging: sie hatte ihn wohl auf einer Party aufgesammelt und auf dem Weg zu ihrem Bett kamen ihm wohl kurz vor dem Ziel Zweifel. Ich blinzelte ihr zu und verschwand erstmal im Bad. Mal sehen was ich da tun kann, dachte ich mir.

Als ich wiederkam, setzte ich mich zu ihnen und fragte ganz unschuldig, warum sie denn hier in der Küche sitzen, im Bett sei es doch viel schöner. Angesichts der ausweichenden Antworten lästerte ich, mit den Männern sei es einfach zu kompliziert. Die dümmeren und die Machos wollen dich nur vögeln, am besten auf dem direkten Weg, mit den Kultivierten verstehst du dich prächtig – und wenn sie nicht nur intellektuell, sondern auch emotional kultiviert sind, kannst du wunderschöne Dinge mit ihnen erleben. Aber die meisten sind irgendwas dazwischen, und haben heute oft nicht mehr sonderlich viel Selbstvertrauen wenn sie einer selbstbewussten Frau begegnen. Der Besucher sagte mittlerweile gar nichts mehr – offensichtlich genau diese Kategorie. 

Meine liebe Mitbewohnerin C. stimmte mir zu, und wir stellten fest: wenn die Männer nicht mehr mitspielen machen wir es eben selber. Wir umarmten uns innig, Zungenkuss, Hals und Ohren ablecken, und irgendwann rutschte ihr das kleine Schwarze runter…erwartungsgemäß war darunter kein weiteres Kleidungsstück. Es muss wohl eine feurige Show gewesen sein, der Typ sah völlig hingerissen  zu.

Jetzt war die Horizontale dran. Ich legte mich auf den Küchentisch, und die gute C. neben mich, und weiter ging es. Der Typ war völlig perplex und fasziniert, und dann stand C. wieder auf und fing an, ihn auszuziehen. Er leistete schwachen Widerstand, und so musste ich ihr beistehen. Seine Augen verrieten eine gewissen Panik, aber gegen uns geballte Lady Power war Widerstand einfach zwecklos. C. legte sich wieder auf den Küchentisch, und räkelte sich unter der gedimmten Lampe.

Jetzt war es Zeit für mich, zu verschwinden. Ich verstand sowieso nicht was C. an dem Typen toll fand – auf einen Dreier mit ihm hatte ich keine Lust. Da blieb mir nur noch der Hinweis, der Küchentisch sei echt nicht breit genug für drei …und wünschte Gute Nacht und viel Vergnügen.  „Ach, und übrigens liebe C., wenn du doch noch einen Dildo brauchen solltest, ich habe da einen neuen, der ist der reine Wahnsinn.“…sie brauchte ihn dann doch nicht.

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Über sunflower22a

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