Religionsfunktionäre schneiden gerne an Genitalien herum

Es ist schon eigenartig, aber (in aller Regel männliche) Religionsfunktionäre bestimmter Religionen haben offenbar eine Obsession, Frauen und Kindern an den Genitalien herumzuschneiden. Indonesiens Rat der Muslimgelehrten (MUI) macht jetzt gegen eine UN-Resolution mobil, die die weibliche Genitalverstümmelung verbietet. „Wir wehren uns entschieden gegen ein Verbot. Wenn jemand eine Beschneidung durchführen lassen will, darf er nicht zurückgewiesen werden“, äußerte der Vorsitzende des MUI, Maruf Amin, am Montag vor Medienvertretern. Amin forderte alle Krankenhäuser und Gesundheitszentren des Landes auf, bei Bedarf weibliche Beschneidungen vorzunehmen – meldet die taz http://www.taz.de/Genitalbeschneidung-in-Indonesien/!109704/

Die taz weiter: „Huzaemah, Mitglied der Fatwa-Kommission des MUI, sagte der Jakarta Post, weibliche Beschneidung sei eine religiöse Pflicht, um die sexuellen Gelüste von Frauen zu kontrollieren. Der Akt der Beschneidung wird vom MUI verharmlost. Nach islamischer Lehre sei es bei weiblichen Beschneidungen ausreichend, die Klitorisvorhaut zu entfernen, so der MUI-Chef Maruf Amin.“

Immerhin wehren sich Frauenorganisationen gegen dieses organisierte Mittelalter. Solche perversen Religionsfunktionäre sind frauenverachtend und gemeingefährlich. Sie gehören hinter Schloss und Riegel, und zwar ein für alle mal. Überall auf der Welt.

 

Hier wird nichts abgeschnitten!

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Über sunflower22a

I am a mystery.
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