Juliette Fretté kritisiert 50 Shades of Crazy

Juliette Fretté ist eine ungewöhnliche Frau. Die Kolumnistin des San Francisco Examiner für Frauen-Fragen schreibt auch in der renommierten Onlinepostille Huffington Post und hat ihren Universitätsabschluss über Frauenthemen gemacht. Sie bezeichnet sich als moderne Feministin und ist doch ganz anders. Sie hat nämlich auch schon für den Playboy posiert – im Rahmen ihrer Universitätsstudien über Playboy kam es ihr plötzlich, das einfach mal auszuprobieren. “I never thought that it was something I would do. But I wanted to write my honors thesis on Playboy, and when I found out that there was a casting, I decided to go….I ended up doing full frontal nudity. It was liberating, and it changed my mind about Playboy – namely, the ways I thought about beauty and female empowerment.” Das fand sie so reizvoll dass sie es gleich mehrfach gemacht hat, bis zur Playmate of the Month im Juni 2008. Der Titel ihrer Arbeit lautet dementsprechend: “Posing for Playboy From a Feminist Perspective: How Media Images Impact Women’s Empowerment”. (Was das für wissenschaftliche Erkenntnisse sind, sei mal dahingestellt. Aber es ist bestimmt kein Plagiat, das will doch schon mal was heißen…)

Für traditionelle Feministinnen ist sie sicher eine komplette Provokation, obwohl women’s empowerment (kann man das eigentlich übersetzen?) ihr Leitmotiv ist. Aber empowerment eben, all die Dinge zu tun die frau tun will – auch sexuell. Lesenswert ist ihr Beitrag für die Huffington Post über den neuen Kassenschlager Fifty Shades of Grey. Dieses völlig überbewertete Buch zerreißt sie völlig. „Are you fifty shades of crazy?“ fragt sie und kritisiert, dass Frauen es mal wieder toll finden, sich von einem arroganten Arschloch mies behandeln zu lassen. Sie zeigt auf, wie sie sich einreden, der Typ bessere sich, als ob es ihre Aufgabe wäre, solche Typen zu bessern – dafür hat man doch Sozialarbeiter. Er bessert sich aber nicht wirklich. Und dennoch kommen misshandelte Frauen häufig wieder und wieder zurück, warum nur? Und Juliette Fretté kritisiert dass das Buch genau dieses Stereotyp erneut wieder präsentiert, dabei sollten wir es endlich, endlich überwinden. Ich kann ihr nur zustimmen.

http://www.huffingtonpost.com/juliette-frette/

Übrigens: Juliette ist auch eine begnadete Malerin und schreibt auch für das Kunstmagazin Whitehot Magazine. Auf ihrer Facebook-Seite kann man einige ihrer Bilder bewundern. Und wer sie als Playmate bewundern will: http://www.centerfold-babes.net/pb/juliette-frette-boobs/ und http://www.nurglesnymphs.com/pornstars/juliette-frette.html

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Juliette Rose Frette (109) +

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